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Workshop Corel PhotoPaint 9 - Ein Einstieg

Szenenbau

Nachdem das neue Bild erstellt wurde, schalten Sie als erstes über View/Rulers das Lineal ein. Mit ihm lassen sich sehr einfach die im Folgenden verwendeten Hilfslinien erzeugen. Klicken Sie als erstes auf das horizontale Lineal, halten Sie die Maustaste gedrückt und ziehen Sie die neue Hilfslinie ungefähr bis zur Bildmitte. Sobald Sie nun die Maustaste loslassen, wird die Hilfslinie angelegt und kann anschließend per Drag & Drop in ihrer Position noch verändert werden. Beachten Sie bitte, dass hierzu das Auswahlwerkzeug ("Object Picker Tool" - das erste Symbol von oben in der Werkzeugleiste) aktiviert sein muss. Führen Sie nun denselben Vorgang auch für eine vertikale Hilfslinie aus, so dass die beiden Hilfslinien ein Kreuz bilden.

Abbildung 5

Abbildung 5: Eingeblendetes Lineal und zwei Hilfslinien

Unter View/Grid and Ruler Setup lassen sich übrigens die Hilfslinien mittels direkter Werteeingabe weitaus genauer einstellen als über die gezeigte Methode mit der Maus. Aktivieren Sie nun View/Snap to Guidelines. Damit erreichen Sie, dass sich Objekte, die sich einer solchen Hilfslinie nähern, von ihr angezogen werden. Dies lässt bei der Ausrichtung von Objekten eine wesentlich höhere Genauigkeit zu.

Im nächsten Schritt soll ein Rahmen für unseren Pinguin erstellt werden. Dazu wird ein Rechteck gezeichnet, in das anschließend ein Loch gestanzt wird. Zuvor müssen Sie sich aber noch eine Farbe für den Rahmen aus der Palette am rechten Bildschirmrand aussuchen. Klicken Sie mit der linken Maustaste auf eine Farbe, wodurch Sie, wie bereits erwähnt, die Zeichenfarbe festlegen. In diesem Fall bildet die Zeichenfarbe die Rahmenfarbe des Rechtecks. Klicken Sie hingegen mit rechts auf einen Paletteneintrag, so legen Sie dessen Füllfarbe fest. Ihre Auswahl wird in der Statusleiste am unteren Bildschirmrand angezeigt ("Paint" und "Fill"). Sobald Sie auf eines dieser beiden Symbole doppelt klicken, öffnet sich ein Farbfenster, in dem Sie noch weitaus detailliertere Einstellungen bzgl. der Farbwahl vornehmen können.

Nachdem Sie sich für eine Farbe entschieden haben, klicken Sie in der Werkzeugleiste auf das Rechteckwerkzeug ("Rectangle Tool" - sechstes Symbol von unten). Fahren Sie nun mit dem Mauszeiger ungefähr an die Stelle des Bildes, an der sich die beiden Hilfslinien kreuzen. Drücken Sie nun die linke Maustaste und halten Sie sie gedrückt. Wenn Sie nun mit der Maus das Rechteck aufziehen, können Sie beobachten, wie die Hilfslinien eine Ecke des Rechtecks in den Kreuzungspunkt "gesaugt" haben. Drücken Sie nun die Umschalttaste und ziehen Sie ein Rechteck auf, das den gesamten Hintergrund verdeckt. Mit der Umschalttaste legen Sie fest, dass der Punkt, an dem Sie den Zeichenvorgang begonnen haben, als Mittelpunkt des neuen Rechtecks dient. Analog bewirkt die [Strg]-Taste, dass die Ränder des Rechtecks immer die gleiche Länge haben.

Abbildung 6

Abbildung 6: Das fertige Recheck

Ihr Bild sollte nun etwa wie in Abb. 6 aussehen. Sofern nicht schon angezeigt, sollten Sie nun unter Windows/Dockers/Objects das entsprechende Fenster öffnen. Es wird normalerweise standardmäßig links neben der Farbpalette am rechten Bildschirmrand eingeblendet. Dieses Fenster zeigt alle Objekte an, die im gerade aktiven Bild enthalten sind. In unserem Fall sollte dies ein "Object <Nr>" und der Hintergrund ("Background") sein. Jedes Objekt liegt auf einer eigenen Ebene ("Layer"). Man kann sich dies wie eine transparente Folie vorstellen, die über alle anderen Folien gelegt wird. In unserem Fall befindet sich das "Objekt <Nr>" auf einer Folie, die über der Folie mit dem Hintergrund liegt. Das Rechteck ist in der Liste rot umrandet, was darauf hinweist, dass es im Bild markiert wurde. Im weiteren Verlauf dieses Workshops sollten Sie beobachten, wie sich die dort angezeigten Objekte verändern.

Locher

Als nächstes wird aus dem Rechteck ein ovales Loch ausgestanzt, in das Tux anschließend eingesetzt werden soll. Klicken Sie dazu auf das zweite Symbol von oben aus der Werkzeugleiste (Rechteckauswahl - "Rectangle Mask Tool") und halten Sie die Maustaste gedrückt, bis das Untermenü aufklappt. Wählen Sie dort die Kreisauswahl ("Circle Mask Tool"). Fahren Sie nun wieder in die Bildmitte über das zuvor erzeugte Rechteck, halten die Umschalt-Taste gedrückt und ziehen nun bei gedrückter linker Maustaste ein Oval auf, das die Ränder des Rechtecks nicht berühren sollte. Beachten Sie, dass das Rechteck zusätzlich markiert bleibt. Wählen Sie nun aus dem Menü Object/Create/Object: Cut Selection, wodurch das Oval aus dem Rechteck herausgestanzt wird. Betrachten Sie nun das Dockers-Fenster, das die vorhandenen Ebenen anzeigt: Dort taucht das ausgestanzte Oval als neues Objekt auf einer neuen Ebene auf. Klicken Sie das Oval im Bild an und schieben Sie es per Drag & Drop an eine andere Stelle.

Abbildung 7

Abbildung 7: Der ausgeschnittene Kreis

Der weiße Fleck, den Sie in der Mitte des Rechtecks zu sehen bekommen, ist keine Ansammlung weißer Pixel innerhalb des Rechrecks, sondern der durchscheinende Hintergrund. Im Dockers-Fenster mit der Liste der Ebenen sollte das Oval nun schwarz markiert sein. Wenn dem nicht so ist, klicken Sie dort seinen Namen einmal an. Mit einem Doppelklick würden Sie in einem Dialogfenster mit weiteren Einstellungen landen. Da wir das ausgestanzte Oval nun nicht mehr benötigen, können Sie es einfach über Object/Delete löschen. Ein auf diese Weise markiertes Objekt wird übrigens zur besseren Bearbeitung immer im Vordergrund dargestellt, auch wenn es ansonsten durch andere Objekte verdeckt werden würde. Sobald Sie es demarkieren, liegt es wieder an seiner ursprünglichen Position.

Bevor es weiter geht, noch ein Hinweis: Das Zeichenwerkzeug ("Paint Tool", das letzte in der Werkzeugpalette) arbeitet immer auf der gerade aktiven Ebene. Wenn Sie z. B. im Objektfenster den Hintergrund markieren und mit diesem Werkzeug über das Rechteck malen würden, so bliebe die Zeichnung durch das Rechteck verdeckt, da letzteres über der Zeichenfläche liegt. Möchten Sie eine separate Zeichenfläche für diese Handzeichnung anlegen, müssen Sie zunächst ein neues Objekt, d. h. eine neue Ebene über Object/Create/New Object erzeugen.

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