Home / LinuxUser / 2000 / 12 / Überblick: KDE-Kontrollzentrum

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

„Klickbunt auf dem Server? Warum nicht, wenn's hilft!"
(179 Punkte bei 5 Stimmen)
Mit Openbox 3.5
(143 Punkte bei 5 Stimmen)
Bezahlstandard
(121 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.

Desktop im Griff

Überblick: KDE-Kontrollzentrum

Information

In dieser Index-Untergruppe finden Sie umfassende technische Angaben zum aktuellen Zustand Ihres Systems. Neben detaillierten Informationen zur Arbeitsspeicher- und Hardware-Interrupt-Belegungen finden Sie hier z. B. auch Näheres über die aktuelle Situation auf Ihren Speichermedien (Block Devices). Wenn Sie NFS oder Samba einsetzen, dann informiert Sie Samba Status, ein KDE-Frontend zu den Konsolentools showmount bzw. smbstatus, über den momentanen Zustand der Netzwerkverbindung.

LookNFeel

Mit wenigen Mausklicks lässt sich das Aussehen und Verhalten des Desktops enorm verändern

Diese Untergruppe ist einer der Kernbestandteile des KDE-Kontrollzentrums, da sich hier das Aussehen und Verhalten des Windowmanagers, der Kontrollleiste und der virtuellen Arbeitsflächen verändern lassen:

  • Actions: Hier können Sie bestimmen, wie der KDE-Window-Manager KWM auf Mausaktionen des Benutzers reagieren soll. Zunächst können Sie hier festlegen, wie KWM den Inhalt eines Programmfensters darstellen soll, wenn dieses Fenster vom Benutzer gerade verschoben bzw. in seiner Größe verändert wird. Weiterhin können Sie auch dessen Fensterplatzierungsverhalten (Platzierungsverhalten), also die Art und Weise, wie neue Fenster automatisch auf dem Desktop angeordnet werden, und dessen Fensteraktivierungsverhalten, also bei welchem Mausverhalten ein Programmfenster aktiviert wird, beeinflussen.
  • Background: In dieser Konfigurationsmaske können Sie für jede der unter Virtual Desktops (siehe unten) definierten Arbeitsflächen einzeln bzw. für alle Arbeitsflächen gemeinsam das Hintergrundbild bzw. Hintergrundprogramm festlegen. Sie finden diese Maske übrigens auch, wenn Sie auf der Arbeitsfläche die rechte Maustaste drücken und dann Hintergrund einrichten... wählen.
  • Borders: Hier legen Sie fest, wie sich KWM verhalten soll, wenn Sie mit dem Mauszeiger an den Rand eines virtuellen Desktops fahren bzw. wenn Sie ein Programmfenster in die unmittelbare Nähe eines anderen Programmfensters bewegen (Magische Ränder).
  • Colors: Hier können Sie für praktisch jedes Desktop-Element eine individuelle Farbe oder aber ein vordefiniertes Farbschema auswählen. Wenn Sie neben Linux/KDE häufig noch auf einem anderen Betriebssystem arbeiten, kann ein entsprechendes Farbschema die Desktopumgebung, die Sie von dort gewohnt sind, recht gut simulieren (z. B. "Windows 95", "Solaris CDE" oder "BeOS"). Suchen Sie sich ggf. auch einen passenden Elementstil unter Style (siehe unten) heraus.
  • Font Manager: Hier werden die unter X11 im Allgemeinen und unter KDE im Besonderen verfügbaren Schriftarten verwaltet. Diese Maske hat bislang noch eher informativen Charakter.
  • Fonts:Wenn Sie die Schriftarten Ihres KDE-Desktops verändern möchten, dann sind Sie hier an der richtigen Adresse.
  • General: Hier können Sie festlegen, welche Desktop-Elemente standardmäßig auf der Arbeitsfläche sichtbar sein sollen, mit welchen Menüs die einzelnen Maustasten beim Klick auf die Arbeitsfläche belegt sein sollen und welche Standardpfade KDE zur Sicherung des aktuellen Arbeitsplatzinhalts verwenden soll. Unter dem Registerblatt Erscheinungsbild können schließlich noch die Textattribute der Icons auf dem Arbeitsplatz verändert werden. Sie finden diese Maske übrigens auch, wenn Sie auf dem Arbeitsplatz die rechte Maustaste drücken und dann Arbeitsfläche einrichten... wählen.
  • Icon: KDE bietet Ihnen die Auswahl aus mehreren Symbol-Designs. Auf älteren Rechnern empfiehlt sich u. U. "KDE-Wenige Farben" zu wählen.
  • Icons: Wer will, kann die Programm-Icons sogar noch in Abhängigkeit vom jeweiligen Verwendungskontext individuell anpassen. Momentan kann die Größe des jeweils verwendeten Icons variiert und es können bestimmte Effekte an- oder abgeschaltet werden.
  • Key bindings: Hier können Sie die Tastenkürzel für die (schnellere) Tastaturbedienung KDE-weit oder programmspezifisch verändern, wenn Sie mit den Standardeinstellungen nicht zufrieden sind.
  • Mouse Behaviour: Selbstverständlich können Sie auch das Standard-Verhalten der einzelnen Maustasten kontextspezifisch an Ihren persönlichen Geschmack anpassen.
  • Panel: Hier finden Sie das zentrale Einstellungsmenü zur individuellen Anpassung der KDE-Kontrollleiste. Von der Lage und Größe der Kontrollleiste über das Verhalten der Menüleiste bis zur Festlegung, welche Miniprogramme (Applets) als sicher genug angesehen werden können, damit sie in die KDE-Startkonfiguration mitaufgenommen werden dürfen, finden Sie hier alles, was das Herz eines Desktop-Individualisten höher schlagen lässt. Das gleiche Einstellungsmenü erreichen Sie im KDE-Startmenü unter Kontrollleisten-Menü/Einrichten/Einstellungen.
  • Screensaver: Hier können Sie einen der zahlreichen Bildschirmschoner auswählen und festlegen, nach wie vielen Minuten Inaktivität dieser gestartet werden soll.
  • Style: Für Umsteiger von anderen Betriebssystemen, die sich noch nicht vom gewohnten Desktop-Design trennen möchten, gibt es inzwischen eine ganze Reihe von Elementdesigns anderer Betriebssysteme. Im Gegensatz zu Colors (siehe oben) werden von einem veränderten Elementdesign nicht nur die Fensterelemente, sondern z. T. auch die Fensterinhalte selbst betroffen.
  • System Notifications: Hier können Sie für jedes besondere Ereignis bzw. jede mögliche Fehlermeldung von KDE selbst oder einer KDE-Anwendung festlegen, in welcher Weise das System darauf reagieren soll.
  • Task bar: Hier können Sie momentan nur festlegen, ob in der Taskleiste, die in der Kontrollleiste integriert ist, nur die auf dem aktuellen Arbeitsplatz gestarteten oder aber alle aktuell gestarteten X11-Programme nebeneinandergereiht werden sollen.
  • Virtual Desktops: In dieser letzten Eingabemaske der Untergruppe können Sie schließlich noch die Anzahl der virtuellen Desktops bzw. Arbeitsplätze (maximal 16) festlegen und diesen bei Bedarf jeweils einen eigenen Namen geben.
Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

Hits
Wertung: 124 Punkte (16 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

title_2013_06

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,95 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 60,60) können Sie im Medialinx-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Terminator
Viele Terminals im Griff mit Terminator
Tim Schürmann, 07.05.2013 10:57, 1 Kommentare

Wer morgens nach dem Einschalten des Rechners erst einmal mehrere Terminals öffnet und sich diese mühevoll auf dem Bildschirm drapiert, der sollte einen Blick auf Terminator werfen. Das kleine...

Aktuelle Fragen

Kontakt via QR code hinzufügen
Herman Sproesser, 17.05.2013 17:46, 3 Antworten
Hi hab in der aktuellen ausgabe 06.2013 den artikel über QR Codes gelesen. Ich hab nartürlich...
Dateimanager Dolphin, wo legt er die Datei Kommentare ab?
Uwe Heine, 16.05.2013 15:19, 1 Antworten
Suse Linux 12.1 - KDE 4.7.2 / Dolphin 1.7. Ich habe bei vielen Dateien über Dolphin Kommentare...
wie baut man Kernel Module so, dass sie mit jedem Kernel laden?
GoaSkin , 22.04.2013 10:22, 1 Antworten
Hallo, baut man anhand eines Kernel-Sources Module, nutzt Linux im Normalfall eine strikte V...
Problem beim Installieren von SuSe 12.3
Georg Prokert, 14.04.2013 00:04, 16 Antworten
Hallo, auf meinem neuem Laptop (Acer Aspire V3-771, Intel Core i5-3230 M, Intel HD Graphics 4...
lvm wieder loswerden
Peter Dibbern, 11.04.2013 16:28, 4 Antworten
Ich habe sämtliche alten Kisten ausgeschlachtet und aus der Teilen einen Rechner zusammengeschrau...