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Desktop im Griff

Überblick: KDE-Kontrollzentrum

01.12.2000 Neben der Kontrollleiste und dem neuen Dateimanager Konqueror zählt das KDE-Kontrollzentrum zu denjenigen KDE-Komponenten, mit denen man als Anwender vermutlich am häufigsten konfrontiert wird. LinuxUser gibt Ihnen im folgenden einen Überblick über die derzeitigen Features des KDE-Kontrollzentrums.

Die KDE Control Center Developers unter der Leitung von Matthias Hoelzer-Kluepfel und Matthias Elter haben ganze Arbeit geleistet. Ähnlich wie in der Systemsteuerung unter Windows findet der Linux-Anwender im KDE-Kontrollzentrum alle Informationen und Einstellungsoptionen, die das globale Desktop-Verhalten beeinflussen, an zentraler Stelle.

Viele Wege nach Rom

Nachdem Sie das KDE-Kontrollzentrum über das Programm-Icon in der Kontrollleiste (bunter Monitor, dessen linke Hälfte grün umrandet ist), über den entsprechenden Menüpunkt (KDE Kontrollzentrum) im KDE-Startmenü oder aber durch Eingabe von kcontrol in einem X-Terminal aufgerufen haben, begrüßt Sie normalerweise sofort Kandalf, der KDE-Zauberer. Dieser verrät Ihnen einige Basisinformationen Ihres Linux-Systems.

Alles Ansichtssache

KDE-Kontrollzentrum: Zur Wahl stehen Baumansicht oder, wie hier, Symbolansicht

Das wichtigste Registerblatt ist sicherlich Index. Hier finden Sie alle Untergruppen, hinter denen sich die weiteren Informationen und Einstellungsoptionen verbergen, auf die wir im Nachfolgenden näher zu sprechen kommen werden. Wenn Ihnen die aktuelle Darstellung der Untergruppen (linkes Fenster) nicht gefällt, können Sie diese im Menüpunkt (obere Menüleiste) Ansicht/Modus ändern. Sollten Sie die Symbolansicht bevorzugen, dann können Sie ggf. unter Ansicht/Symbolgröße die Icons an Ihre Bildschirmauflösung anpassen. Sie finden alle Untergruppen des Index-Registerblatts auch als echte Menüpunkte unter Bereiche (obere Menüleiste). Sofern bei Ihrer KDE-Installation nicht bereits standardmäßig Ihre bevorzugte Landessprache eingestellt wurde, sollten Sie dies zunächst tun. Gehen Sie dazu ggf. in die Untergruppe Personalization und wählen dort Country & Language. Auf der rechten Fensterseite erscheint nun die dem gewählten Unterpunkt entsprechende Einstellungsmaske, über die Sie jeweils die gewünschten Veränderungen vornehmen können. Stellen Sie im ersten Registerblatt Locale bzw. Regionales Ihr Land und Ihre bevorzugte Sprache ein, damit in Zukunft Ihr KDE-Desktop (so gut wie möglich) Ihre regionalen Besonderheiten berücksichtigt, und drücken Sie anschließend auf den OK- bzw. Apply-Knopf (unten). Wenn Sie Ihre Sprache in der Auswahlliste vermissen, dann müssen Sie u. U. das entsprechende rpm-Paket (kde-i18n-[Sprache-KDEVersion]_i?86.rpm) noch nachinstallieren. Wundern Sie sich übrigens nicht, wenn Sie selbst nach einem Neustart von KDE noch hin und wieder auf englische Begriffe stoßen. KDE-Programme können nämlich nur dann in der eingestellten Sprache angezeigt werden, wenn für diese bereits eine entsprechende Übersetzung vorliegt. Das KDE-Projekt sucht übrigens ständig nach ambitionierten Übersetzern!

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