Bits sind Blau
USB-Speichergeräte unter Linux
LaCie
In dem dunkelblauen Gehäuse von LaCie steckt ab Werk eine 20 GByte große Festplatte vom Type Seagate Barracuda ST32042A. In einem Experiment zeigte sich jedoch, dass sich auch jede andere Festplatte verwenden lässt, solange man darauf achtet, dass die neue Platte nicht mehr Strom benötigt und nicht mehr Abwärme produziert als das vorinstallierte Medium. Der Lüfter, welcher sich hinter den runden Lüftungsschlitzen versteckt, war bei unserem Testmodell zunächst außer Betrieb, und das Laufwerk wurde auch ungehörig warm. Nach einem kurzem Griff zum Schraubendreher wurde das Problem deutlich: Eines der Stromkabel hatte sich im Lüfter verfangen. Obwohl die Transferrate von fast einem Megabyte pro Sekunde für USB relativ hoch ist, dauerte das komplette Beschreiben und Lesen jeweils über fünf Stunden. Da Festplatten üblicherweise die zehnfache Übertragungsrate erreichen, ist das Gerät von LaCie sicher nicht als kompletter Ersatz der Systemplatte geeignet bietet sich jedoch für den Transport von multimedialen Daten wie Filmen, Musik und Bildern an. Die Usability unter Linux ist zumindest mit Kernel 2.4.0-test10-pre5 sehr gut: Es gab während der Testphase keine unliebsamen Unterbrechungen lediglich die automatische Erkennung der Platte wollte nicht immer auf Anhieb klappen. Durch das Trennen und Wiederherstellen der USB-Verbindung konnte das Problem jedoch stets sehr schnell behoben werden. Mit dem Backport ist die Festplatte leider nicht nutzbar.
Mitsumi USB CR 4804 TU
Das einzige Modell in diesem Test, welches nicht in der Farbe blau angeliefert wurde, ist der externe CD-Brenner von Mitsumi, der auch wiederbeschreibbare Medien verarbeiten kann (4x,4x,8x). Als CD-Laufwerk schlug er sich in unserem Test sehr wacker, aber mit dem Beschreiben von Rohlingen gab es stets Probleme: Des Öfteren stellte der Brenner während des Schreibvorganges den Betrieb ein. Danach konnte das Gerät oft nurmehr durch einen Neustart wieder zur Mitarbeit bewogen werden.



