Abgezockt
K-splitter
Rio de Konqueror
Gute Nachrichten für alle MP3-Fans: Charles Samuels hat einen Kioslave für den Diamond Rio MP3 player geschrieben.
Diese ominösen "Ioslaves" (Input/Output-Sklaven) sind eigentlich nichts anderes als Codefragmente, die den Zugriff auf beliebige Datenquellen managen. Am meisten profitiert davon der Konqueror, da er diese Datenquellen mit Hilfe der Kioslaves ohne weiteres Tamtam wie Verzeichnisse oder Dateien verwalten und passende Viewer finden kann. Auch den Entwicklern wird die Arbeit durch diese kleinen Programme sehr erleichtert. Nehmen wir als Beispiel den HTTP-Ioslave kio_http. Dieses Code-Schnipselchen weiß alles über das Senden und Empfangen von Daten zu und von einem Webserver. Es kennt sich aus mit SSL, Encoding und den verschiedenen Headern, die während des Datenaustauschs verwendet werden. Möchten KDE-Entwickler nun in einem KDE-Programm irgendeinen Unsinn mit einer Webpage veranstalten, brauchen sie sich selbst nicht mehr mit all den oben angeführten Nichtigkeiten auseinander setzen. Sie verwenden einfach kio_http, das sich um den Rest kümmert.
Mit dem Rio-Player-Kioslave ist es bereits jetzt möglich, Songs im Konqueror neu zu ordnen (Abbildung 3); Up- und Downloadmöglichkeiten sollen bald folgen. Wer sich für nähere Einzelheiten interessiert, sollte Charles unter charles@kde.org einfach mal eine Mail schicken. Und glaubt man den Gerüchten, dann ist das nächste Projekt ein kioslave für den Napster – wenn das keine "wohlklingenden" Aussichten sind…
Preisgekrönt
Hohe Ehren für unseren Lieblingsdesktop: Auf der LinuxWorld Expo 2000 in Frankfurt wurde dem KDE-Team von Linus Torvalds höchstpersönlich der diesjährige Linux Community Award überreicht. Und weil Bilder mehr sagen als 1000 Worte, hat Matthias Elter unter http://master.kde.org/~me/lwe/ gleich ein ganzes Päckchen von Schnappschüssen von diesem festlichen Ereignis zum Download bereit gestellt.
Glossar
MP3
Mit MP3 oder MPEG 1 Audio Layer 3 bezeichnet man den im Moment wohl besten Komprimierungsalgorithmus für Tondaten, der am deutschen Fraunhofer-Institut entwickelt wurde. Mittels dieser Methode lassen sich Sampledaten ca. um den Faktor 12 komprimieren, ohne dass störender Qualitätsverlust auftritt.



