Die kleine Manpage

Ungeachtet der "großen" Manpage (man dfm) geht das Einmaleins des DFM leicht von der Hand: Er hört auf den Befehl dfm, bei dessen erstmaligem Aufruf eine Standard-Konfiguration vorgenommen wird. Von nun an wird ein Doppelklick auf ein Icon mit dem Start des jeweiligen Programmes belohnt; und wer stattdessen die rechte Maustaste nur einmal drückt, erhält das Kontextmenü (siehe auch Abbildung 1).

Abbildung 1: DFM und dessen Basiskonfiguration

Wer hingegen einen Ordner öffnet, findet sich unmittelbar im Dateimanager wieder. Erwartungsgemäß unterstüzt dieser Drag & Drop, also das Aufnehmen und Wieder-fallen-lassen von Icons. Und wem die gelben Ordner nicht gefallen, der kann sie einfach durch reizvollere ersetzen. Schön ist hierbei, dass DFM keine Icons einer bestimmten Größe benötigt – ob 16x16 Pixel oder 60x60 Pixel, es funktioniert sogar gemeinsam (wenngleich bei solchen Unterschieden kein optischer Gewinn zu erwarten ist). Weniger schön hingegen ist, dass alle im DFM eingesetzten Grafiken im "xpm"-Format vorliegen müssen. Allerdings sollte das Konvertieren anderer Grafiken in dieses Format keine allzu hohe Hürde darstellen – das unlängst vorgestellte Paket "ImageMagick" z. B. erledigt dies mit einem einfachen convert grafik.jpg grafik.xpm. (LinuxUser 10/2000, S. 92)

Man spricht Deutsch

Erscheint DFM auf dem heimischen Rechner in Englisch, so ist vermutlich die Umgebungsvariable "LC_ALL" nicht entsprechend gesetzt. In der Bash kann man diese einfach mittels des Befehls LC_ALL="de_DE"; export LC_ALL auf den richtigen Wert de_DE umstellen. Der nächste Start des DFM sollte dann mit deutschen Menüs erfolgen.

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