Die wichtigsten Daten, die für einen Zugang via Modem benötigt werden (ein fertig konfiguriertes Modem vorausgesetzt) sind: die Telefonnummer zum Einwählen, ein Benutzername, mit dem Sie sich am Providernetzwerk anmelden sowie das dazugehörige Passwort. Weiterhin ist ein DNS-Server nötig, der die Namen der Internet-Seiten in die passenden IP-Adressen auflöst. Dieser wird in der Regel vom Provider gestellt, so dass Sie auch von diesem die IP-Nummer des DNS-Servers bekommen.
Provider-Daten
Die benötigten Daten finden Sie in den meisten Fällen auf den Internet-Seiten der Anbieter. Viele bieten einen Dial-on-demand-Zugang an, bei dem Sie sich nicht anmelden müssen. Deshalb können Sie auch in so einem Fall den Benutzernamen und das Passwort nicht verändern.
Schauen wir uns also die verschiedenen Tools zur Konfiguration an. Vorstellen wollen wir Ihnen an dieser Stelle das Netzwerk-Modul aus Linuxconf, weiterhin Wvdial, das unter anderem bei SuSE´s YaST Verwendung findet, Caldera´s COAS und natürlich Kppp.
COAS
Beginnen wir mit COAS. Das Caldera Open System stellt dem Anwender ein Tool mit einer Provider-Datenbank zur Verfügung. Das heißt, hier können Sie aus einer Reihe von bereits vorkonfigurierten Zugängen einen auswählen. Die Daten sind dann automatisch voreingestellt. Wollen Sie lieber Ihren eigenen Account konfigurieren, dann wählen Sie User defined.



