Home / LinuxUser / 2000 / 11 / Kartoffel-Chips für alle

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

„Klickbunt auf dem Server? Warum nicht, wenn's hilft!"
(220 Punkte bei 8 Stimmen)
KDE 4.10.2, Gnome 3.6 und mehr
(143 Punkte bei 5 Stimmen)
Google schmeißt Jabber raus ...
(121 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.

Debian GNU/Linux 2.2 – "Potato"

Kartoffel-Chips für alle

Nennen Sie es beim Namen

Selbst wenn der Computer nicht an irgendein Netzwerk angeschlossen ist, muss dieses eingerichtet werden. "Wähle den Host-Namen" – hier können Sie Ihrer Fantasie freien Lauf lassen und dem Rechner einen neuen Namen geben oder die Vorgabe "debian" übernehmen. Als nächstes wird das Basis-System installiert. Dieses muss noch mit ein paar Informationen versehen werden ("Konfiguriere das Basis-System"), z. B. werden Sie nach der Zeitzone gefragt. Sollte neben dem Linux-System noch ein DOS/Windows auf dem Computer laufen, stellen Sie die Systemuhr nicht auf "GMT", sondern auf die lokale Zeit.

Nehmen Sie jetzt das Boot-Medium aus dem Laufwerk und testen, ob der Computer von der Festplatte aus bootet ("Starte das System neu"). Hat bis hierhin alles geklappt, werden Sie nach dem Neustart aufgefordert, ein Root-Passwort zu wählen. Übrigens: Die Verwendung von Shadow-Passwörtern ist durchaus zu empfehlen. Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt nicht mehr damit arbeiten möchten, können die Einstellungen natürlich wieder geändert werden. Was das Root-Passwort betrifft: Es gehört zum Systemverwalter, sollte daher einerseits besonders sicher gewählt werden (eine Kombination aus Zeichen, Zahlen und Sonderzeichen) ist, andererseits sollten Sie sich klar machen, dass dieses kein "normaler" Arbeitsaccount ist. Nehmen Sie den Superuser nicht als persönlichen Account, auch wenn niemand sonst auf dem Rechner arbeiten möchte. Daher bekommen Sie als nächstes die Möglichkeit, einen neuen, eigenen Account für die tägliche Arbeit anzulegen.

Noch mehr Software?

Wenn Sie weitere Software statt von CD aus dem Netz installieren möchten, können Sie bereits an dieser Stelle die Verbindung zum Internet konfigurieren. Möchten Sie die Pakete von der Heft-CD nehmen, können Sie das beruhigt auf später verschieben (mit dem Tool pppconfig ist das Einrichten einer PPP-Verbindung ein Kinderspiel). Zur Installation weiterer Pakete spielt das Tool apt (siehe Artikel "Debian- und RPM-Pakete im Griff" auf Seite 22) eine wichtige Rolle. Dieses setzt auf den Debian-Paketen auf und braucht als Angabe eine Quelle, woher es die Software beziehen soll. Im Fall der Heft-CD ist die Wahl einfach, alternativ würde es auch mit Internet-Quellen (HTTP- und FTP-Servern) und Festplatte etc. klarkommen.

Bei der zusätzlichen Installation von Software haben Sie die Wahl zwischen "einfach" und "fortgeschritten". Für den Einsteiger empfiehlt sich "einfach" – Sie können später immer noch einzelne Pakte nach- bzw. deinstallieren (siehe hierzu ebenfalls den Artikel auf Seite 24). Bei der Installation dieser Pakete werden Sie immer mal wieder nach Konfigurationen gefragt, z. B. wie das Mailsystem eingerichtet werden soll oder welche Standard-Homepage für Lynx gelten soll. Grundsätzlich gilt für diesen Schritt in der Installation: Es gibt Abhängigkeiten zwischen Debian-Paketen, d. h. die Funktionalität eines Paketes a kann auf der korrekten Konfiguration von einem Paket b beruhen. Da es aber vorkommen kann, dass b vor a installiert wird, erhalten Sie eventuell Fehlermeldungen, dass Paket b nicht konfiguriert werden kann, weil a (noch) fehlt. Im Fall der einfachen Konfiguration wird das fehlende Paket automatisch nachinstalliert, bei der für Fortgeschrittene wiederholen Sie einfach den Schritt "Configure" vom dselect-Menü aus. Wenn Sie einmal eine Frage zu einer Konfiguration nicht beantworten können, machen Sie sich keine Sorgen – Sie haben jetzt schon ein lauffähiges System. Lesen Sie weitere Handbücher zum Thema, Man-Pages oder wenden sich an erfahrene "Linuxer". Wenn Sie noch Fragen zur Heft-CD haben, können Sie die LinuxLand-Hotline kontaktieren – viel Spaß mit Debian!

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

Hits
Wertung: 130 Punkte (6 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

title_2013_06

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,95 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 60,60) können Sie im Medialinx-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Emacs als Psychologe
Emacs als Psychologe
Tim Schürmann, 21.05.2013 11:49, 0 Kommentare

Wer beim Schreiben in Emacs nicht mehr weiter weiß oder schier an einer Programmieraufgabe verzweifelt, der kann den eingebauten Psychologen um Rat fragen.

1966 entwickelte der Infor...

Aktuelle Fragen

Kontakt via QR code hinzufügen
Herman Sproesser, 17.05.2013 17:46, 3 Antworten
Hi hab in der aktuellen ausgabe 06.2013 den artikel über QR Codes gelesen. Ich hab nartürlich...
Dateimanager Dolphin, wo legt er die Datei Kommentare ab?
Uwe Heine, 16.05.2013 15:19, 1 Antworten
Suse Linux 12.1 - KDE 4.7.2 / Dolphin 1.7. Ich habe bei vielen Dateien über Dolphin Kommentare...
wie baut man Kernel Module so, dass sie mit jedem Kernel laden?
GoaSkin , 22.04.2013 10:22, 1 Antworten
Hallo, baut man anhand eines Kernel-Sources Module, nutzt Linux im Normalfall eine strikte V...
Problem beim Installieren von SuSe 12.3
Georg Prokert, 14.04.2013 00:04, 16 Antworten
Hallo, auf meinem neuem Laptop (Acer Aspire V3-771, Intel Core i5-3230 M, Intel HD Graphics 4...
lvm wieder loswerden
Peter Dibbern, 11.04.2013 16:28, 4 Antworten
Ich habe sämtliche alten Kisten ausgeschlachtet und aus der Teilen einen Rechner zusammengeschrau...