Red, Red Wine
Windows-Programme unter Linux
Mit Windows…
Natürlich muss die Partition mit der Windows-Installation unter Linux verfügbar sein, damit Wine auf sie zugreifen kann. Falls dies auf Ihrem System noch nicht der Fall ist, sollten Sie einen entsprechenden Eintrag in der Datei /etc/fstab vornehmen. Angenommen, Ihre Windows-Installation befindet sich auf der ersten primären Partition Ihrer ersten IDE-Festplatte und sie soll in das Verzeichnis /c eingebunden werden, dann wäre zunächst das Verzeichnis /c anzulegen mi
# mkdir /c
und dann die folgende Zeile in die Datei /etc/fstab aufzunehmen:
/dev/hda1 /c vfat defaults
Sollten Sie es vollständig ausschließen wollen, dass Wine irgend etwas an Ihrer Windows-Installation verändert, können Sie die Partition auch ohne Schreibberechtigung einbinden:
/dev/hda1 /c vfat defaults,ro
Nun muss die Partition noch tatsächlich eingebunden werden. Dies kann mit diesem Befehl geschehen:
# mount /c
…oder ohne
Natürlich können Sie Wine auch ohne bestehende Windows-Installation verwenden. Sie müssen dann mindestens ein Verzeichnis festlegen, das einem Laufwerksbuchstaben zugeordnet werden soll und dieses Verzeichnis anlegen, falls es noch nicht existiert. Außerdem müssen in dem Verzeichnis einige Unterverzeichnisse erzeugt werden, die in einer Windows-Installation ebenfalls vorhanden sind und es muss eine Registry erzeugt werden. Diese Schritte sowie die Erzeugung einer Konfigurationsdatei lassen sich am einfachsten mit dem Skript wineinstall durchführen, welches sich im Unterverzeichnis tools des Quellcodeverzeichnisses befindet.



