Volkers alternatives Editorial

Was neues von Linux gehört?

Immer wieder Neues aus der Welt von Computer und Technik beschert uns einen schier immerwährenden Segen aus Spielerei oder echter Hilfe. Was haben wir uns doch alle damals gefreut, als wir unsere Datasette wegschließen konnten und mit Floppies um uns werfen durften, und ach, die erste Festplatte. War da nicht auch was mit optischen Speichermedien? Die Floptical? Nun ja, inzwischen hat wohl jeder daheim die Möglichkeit, eine CD-ROM zu brennen. Da erscheint uns die Neuauflage allen Anbeginns schon wie der heilige Gral, und wir alle sind die Ritter der Motherboardrunde. Suchen wir den Datasetten-Gral, so suchen wir DAS akustisches Speichermedium.

Wer stellt sich jetzt nicht unwillkürlich einen Haufen Geräusche vor (z. B. den brüllenden Chef) mit jede Menge gespeicherter Daten (Aufträge für die nächsten 23598 Jahre). Oder vielleicht eine kleine Diktierkassette auf der insgesamt 20396 Petabyte Daten zu hören sind. Alles natürlich markiert mit dem blauen Ohr. Schwer vorzustellen, was mit so etwas passiert, wenn es mal in ein schlecht besuchtes Bon-Jovi-Konzert getragen würde. Alle Daten wären nur noch Schall und Rauch.

Aber was gibt es wirklich Neues? Da hat doch unser Microriese eine Rechtschreibreform hinter sich gebracht und schreibt C++ nun mit #. Wer weiß, was sich hinter soviel orthografischer Freiheit noch alles zu verbergen vermag, und mir graut auch schon davor, Konstrukte wie "if then else" neu lernen zu müssen. Kein Mensch muss müssen, das stecken uns große Philosophen, und C#-Programme mit konditionalen Schritten machen daraus vieleicht:

wenn du mich nicht registriert hast,

dann installiere mich doch einfach neu,

sonst boote ich nicht mehr

-- und aus Gründen interpretativer C#-Freiheit --

und manchmal wähle ich mich heimlich über Deine ISDN-Karte ins Internet ein.

Wohin soll das alles nur führen. Etwa zu – bitte alle festhalten – zu Linu#? Natürlich, wenn Du Dein gutes Nebenprodukt nicht vom Markt fegen kannst, kopiere es einfach. Also gut, wer von Euch will wirklich Linu#?

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Kommentare

Infos zur Publikation

LU 04/2017: SPEZIAL-DISTRIBUTIONEN

Digitale Ausgabe: Preis € 5,95
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxUser erscheint monatlich und kostet 5,95 Euro (mit DVD 8,50 Euro). Weitere Infos zum Heft finden Sie auf der Homepage.

Das Jahresabo kostet ab 86,70 Euro. Details dazu finden Sie im Computec-Shop. Im Probeabo erhalten Sie zudem drei Ausgaben zum reduzierten Preis.

Bei Google Play finden Sie digitale Ausgaben für Tablet & Smartphone.

HINWEIS ZU PAYPAL: Die Zahlung ist ohne eigenes Paypal-Konto ganz einfach per Kreditkarte oder Lastschrift möglich!

Aktuelle Fragen

WLAN lässt sich nicht einrichten
Werner Hahn, 21.03.2017 14:16, 0 Antworten
Dell Latitude E6510, Ubuntu 16.4, Kabelbox von Telecolumbus. Nach Anklicken des Doppelpfeiles (o...
"Mit Gwenview importieren" funktioniert seit openSuse 42.2 nicht mehr
Wimpy *, 20.03.2017 13:34, 2 Antworten
Bisher konnte ich von Digitalkamera oder SD-Karte oder USB-Stick Fotos mit Gwenview importieren....
Ich habe eine awk Aufgabe und bekomme es nicht so Recht hin
Dennis Hamacher, 10.03.2017 18:27, 1 Antworten
Ich hoffe Ihr könnt mir dabei helfen oder mir zeigen wie der Befehl richtig geschrieben wird. Ich...
Unter Linux Open Suse Leap 42.1 einen Windows Boot/ ISO USB Stick erstellen...
Tim Koetsier, 07.03.2017 15:26, 1 Antworten
Hallo, weiß jemand wie ich oben genanntes Vorhaben in die Tat umsetzen kann ? Wäre echt dankba...
Druckertreiber installieren OpenSuse42.1
Tim Koetsier, 07.03.2017 15:22, 1 Antworten
hallo, kann mir BITTE jemand helfen ich verzweifel so langsam. Habe einen Super Toner von Canon...