Home / LinuxUser / 2000 / 10 / News und Programme rund um GNOME

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Debian 7.1 ist erschienen
(179 Punkte bei 5 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.

Gnomogram

News und Programme rund um GNOME

Bubbling Load monitor

Der Bubbling Load monitor [16] ist ein kleines Applet, das die aktuelle Systemlast anzeigt. Dabei repräsentiert der Wasserstand im Applet den belegten Speicher. Das Wasser färbt sich je nach Belegung des Swap-Speichers von Blau nach Rot, und die Prozessorlast wird durch kleine Bläschen angezeigt. Durch die ungewöhnliche Anzeige ist das Applet relativ kompakt und eine interessante Alternative zum Standard-Prozessor- und Speicherlast-Applet.

Alles im grünen Bereich

Nautilus

Nautilus [17] ist eine graphische Shell, die in Zukunft den Datei-Manager GMC ersetzen soll. Das Besondere an Nautilus sind die vielen kleinen Features, die dem Nutzer das Leben versüßen. Nautilus kann nicht nur Bilder verkleinert in der Icon-Übersicht eines Verzeichnisses darstellen, auch für Textdateien gibt es eine kleine Vorschau. Mp3s werden auf Wunsch in einer Liste mit Informationen aus dem Id3-Tag in einer Meta-Ansicht angezeigt und geordnet. Auch abspielen kann man sie, ohne Nautilus zu verlassen.

Informationen über RPMS können direkt in der Meta-Ansicht angezeigt werden, und eine direkte Installation ist möglich. HTML zeigt Nautilus wahlweise mit gtkhtml oder, wie Galeon, mit gtkmozembed an: Nautilus ist also als Browser benutzbar. Alle Icons, die Nautilus angezeigt, kann der User frei skalieren oder mit spezellen Emblemen wie "Wichtig" versehen.

Neben diesen Emblemen zeigt Nautilus an, ob man Lese- bzw. Schreibrechte auf die Datei hat. Ein anderes interessantes Feature ist, dass man in der Verzeichnisansicht "zoomen" kann: Je höher der Vergrößerungsfaktor, desto mehr Informationen werden zu den Dateien angezeigt. Die jeweiligen Einstellungen der Verzeichnisansicht legt Nautilus in der Datei .nautilus-metafile.xml im Home-Verzeichnis ab. In dieser Datei kann neben den Vergrößerungsfaktoren für einzelne Icons z. B. der Hintergrund für die Icon-Ansicht definiert werden. Nautilus kann mit eigenen Links umgehen, die auf Programme, Webseiten oder Verzeichnisse verweisen. In ~/Nautilus/ findet man einige dieser Links, die unter anderem auf die Hardware-Übersicht (hardware:overview) verweisen.

Im Panel auf der linken Seite des Hauptfensters zeigt Nautilus nicht nur die übliche Baumstruktur der Verzeichnisse an, es bietet auch eine Liste der auf dem System vorhandenen Hilfedateien und die Möglichkeit, eine Notiz zu schreiben. Außerdem sind die Suche über eine Search-Engine sowie die Generierung eines Verlaufs, wie er bei Browsern üblich ist, möglich.

Die Icons und Hintergründe, die Nautilus verwendet, sind natürlich nicht statisch: Der Benutzer kann alles via Drag & Drop umgestalten und komplette Themes laden. Nautilus kennt verschiede Einstellungen für Anfänger und erfahrene User und stellt je nach Auswahl mehr oder weniger Optionen zur Verfügung. Es ist geplant, diese ganzen Features noch durch Services der Entwicklerfirma Eazel zu erweitern. Damit wird man seine Software aktualisieren oder ein Backup bei Eazel erstellen können. Außerdem kann Eazel allgemein bei der Systemadministration behilflich sein. Neue Services können durch die Komponentenarchitektur von Nautilus leicht hinzugefügt werden.

Wie Evolution basiert Nautilus auf Bonobo. Das heißt, dass Nautilus Module von anderen Programmen laden kann, um bestimmte Dateitypen anzuzeigen. Außerdem nutzt Nautilus gnome-vfs, eine Library die es erlaubt, völlig transparent auf verschiedene lokale oder entfernte Dateisysteme zuzugreifen. Dank der Medusa Library, die einen Index der Festplatte erstellt, wird Nautilus Dateien sehr schnell finden können.

Nautilus in der Icon-Ansicht

Der Autor

Björn Ganslandt ist Schüler und leidenschaftlicher Bandbreiteverschwender. Unter dem Nickname Ansimorph ist er öfters in irc.gnome.org anzutreffen.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

Hits
Wertung: 0 Punkte (1 Stimme)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 07/13

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,95 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 60,60) können Sie im Medialinx-Shop bestellen.

Tipp der Woche

whowatch
Nutzer und Prozesse mit whowatch überwachen
Tim Schürmann, 18.06.2013 12:49, 0 Kommentare

Wenn Administratoren herausfinden wollen oder müssen, was die Benutzer auf einem System gerade so treiben, dann hilft ihnen whowatch. Das kleine Kommandozeilenprogramm zeigt in Ec...

Aktuelle Fragen

SUSE 12.3 64Bit: Miro funzt nicht
Wimpy *, 14.06.2013 13:05, 5 Antworten
Seit Installation von openSUSE 12.3 64Bit startet Miro nicht. (Version 5.0.4-1.24-x86_64 von Pa...
Kontakt via QR code hinzufügen
Herman Sproesser, 17.05.2013 17:46, 4 Antworten
Hi hab in der aktuellen ausgabe 06.2013 den artikel über QR Codes gelesen. Ich hab nartürlich...
Dateimanager Dolphin, wo legt er die Datei Kommentare ab?
Uwe Heine, 16.05.2013 15:19, 1 Antworten
Suse Linux 12.1 - KDE 4.7.2 / Dolphin 1.7. Ich habe bei vielen Dateien über Dolphin Kommentare...
wie baut man Kernel Module so, dass sie mit jedem Kernel laden?
GoaSkin , 22.04.2013 10:22, 1 Antworten
Hallo, baut man anhand eines Kernel-Sources Module, nutzt Linux im Normalfall eine strikte V...
Problem beim Installieren von SuSe 12.3
Georg Prokert, 14.04.2013 00:04, 16 Antworten
Hallo, auf meinem neuem Laptop (Acer Aspire V3-771, Intel Core i5-3230 M, Intel HD Graphics 4...