Home / LinuxUser / 2000 / 10 / Mit kLyX Texte setzen

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

War doch klar...
(243 Punkte bei 15 Stimmen)
Re: War doch klar...
(179 Punkte bei 5 Stimmen)
Re: Skype für 64-Bit-Prozessor u. Suse 12.1
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Kubuntu verliert Finanzierung
(130 Punkte bei 4 Stimmen)
Offen fürs Geschäft
(80 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

Alternativ schreiben

Mit kLyX Texte setzen

01.10.2000 Nichts gegen die verschiedenen Office-Pakete. Alle verrichten auf ihre Weise einen nützlichen Dienst. Aber wenn es darum geht, einen wirklich großen Text wie beispielsweise eine Diplom-, Magister- oder Doktorarbeit zu schreiben, dann sollte ein Umstieg auf ein professionelles Satzprogramm in Erwägung gezogen werden.

Auf den ersten Blick sieht Lyx wie ein Editor aus.

Die meisten aktuellen Textverarbeitungsprogramme sind sogenannte WYSIWYG-Editoren. Dabei bestimmt der Autor frei über Satzränder, Zeichengrößen, Zeilenabstände und vieles mehr. Aber das Druckbild sieht selten gut aus, denn die Optik von Dokumenten folgt gewissen Prinzipien, die mit der Wahrnehmung zusammenhängen. Die Lesbarkeit eines Textes hängt zum Teil davon ab (vom Inhalt natürlich auch).

Kryptische Befehle

Diese Richtlinien, nach denen ein Text in optimaler Weise gestaltet wird, lassen sich zu einem Katalog von Algorithmen zusammenfassen, und genau das hat Donald E. Knuth 1979 getan, als er TeX (sprich "Tech") entwickelte. Mit einem Satz von kryptischen Befehlen, die in den laufenden Text eingebaut werden, steuert der Autor die Formatierung. TeX ist eine makrofähige Programmiersprache für Schriftsatz.

Die Ausgabe von TeX ist eine Datei mit der Endung dvi. Auch LyX und natürlich KLyX erzeugen neben ihrem nativen Dateiformat dvi-Dateien. Darüberhinaus können Sie jedoch ebenfalls LaTeX-, PostScript- oder ASCII-Dateien erzeugen, vorausgesetzt, die richtigen Filterprogramme sind auf Ihrem Rechner vorhanden.

Leslie Lamport erweiterte das TeX-Paket 1985 mit einem Satz von Makro-Befehlen. Diese vereinfachten zwar den Umgang mit den Kommandos, aber die Befehle müssen nach wie vor in den Fließtext eingebaut werden, wobei eine bestimmte Syntax unbedingt einzuhalten ist. LaTeX ist ein Makropaket auf der Basis von TeX.

Matthias Ettrich begann 1995, ein Programm zu entwickeln, das das Missverhältnis zwischen einer modernen Textverarbeitung und der bis dahin immer noch unerreichten Qualität des Programms TeX beseitigen sollte. "Damals gab es überhaupt noch kein brauchbares WYSIWYG-Programm zu erschwinglichen Preisen für Linux/Unix, und ich brauchte etwas, um Seminararbeiten, Papers, Diplomarbeit etc. schreiben zu können. Rohes LaTeX war mir etwas zu umständlich."

Kein einfacher Editor

So wurde LyX geboren. Es hat eine grafische Oberfläche, und die Buttons und Menüs erinnern an einen einfachen Editor. Aber mit diesem Urteil tut man LyX (und seiner KDE-Portierung kLyX) Unrecht.

LyX baut auf TeX und LaTeX auf, zeigt aber keinen Ganzseiten-Umbruch am Bildschirm. Der Autor des Programms kreierte den Begriff WYSIWYM. Nach einigen Jahren gab er die Betreuung des Projektes an Lars Gullik Bjoennes ab, der von einigen anderen Programmierern rund um den Globus unterstützt wird. LyX ist eine visuelle Textverarbeitung, die LaTeX mit all seinen Fähigkeiten zum Ausdruck verwendet.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

728 Hits
Wertung: 0 Punkte (0 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 03/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Duden Korrektor unter 64-Bit
Duden Korrektor unter 64-Bit
Tim Schürmann, 06.02.2012 10:36, 0 Kommentare

Der Duden Korrektor bietet eine äußerst nützliche Rechtschreib- und Grammatikkorrektur für LibreOffice und bringt in der aktuellen Version 8 e...

Aktuelle Fragen

N24 Stick (Huawei E173) und Ubuntu 11.04
Patrick Obenauer, 11.02.2012 11:54, 0 Antworten
Hallo zusammen! Ich benutze einen alten Laptop, der mit Ubuntu 11.04 flott und problemlos läuft....
Wie kann man beim Einsatz von Compiz die Fenster-Dekoration einstellen?
GoaSkin , 10.02.2012 20:12, 0 Antworten
Hallo, ich nutze Linux Mint mit dem Gnome-Derivat Mate. Da die Distribution Compiz nicht autom...
rndc reload zone - failed bad zone
Ludwig jun. B., 06.02.2012 16:08, 2 Antworten
Schönen guten Tag, ich habe folgendes Problem. Immer wenn ich folgendes Kommando ausführen bek...
Skype für 64-Bit-Prozessor u. Suse 12.1
Klaus Sigerist, 05.02.2012 11:39, 3 Antworten
Hallo Gemeinde! Ich bin nur ein einfacher Nutzer und habe Probleme mit der Installation von Skyp...
8! Anfängerfrage :) Wie finde ich in Ubuntu die Datenträger (Bild, Text)
samuel leusam, 04.02.2012 15:53, 2 Antworten
Ich habe neu Ubuntu. Wenn ich die SD Karte im Laptop einstecke, erkennt er sie und gibt ihr den N...