WMPPP

Abbildung 6: Die Verbindung zum Provider mit WMPPP

Mit WMPPP existiert ein wunderbares Tool, das per Mausklick einen konfigurierten Internetzugang auf- oder abbaut, den Zustand der Verbindung anzeigt, die Datenübertragung grafisch aufbereitet sowie in Bytes angibt, die Onlinezeit ausgibt, und auch – sofern es die Konfiguration zulässt – die Connectrate preisgibt. Es ist allerdings kein Frontend zum pppd: also muss die Verbindung zum ISP anderweitig konfiguriert sein. WMPPP kann zum Verbindungsaufbau lediglich eine Befehlszeile ausführen.

Abhilfe verspricht hier ein kleiner Umbau dieses Tools namens YAWMPPP, zu finden unter http://yawmppp.seul.org/. Damit soll dann alles so sein wie beispielsweise mit kppp – ich selbst mag mich hierzu nicht äußern, denn weder hiermit noch mit kppp vermag ich eine Verbindung herzustellen. Vor allen Dingen halte ich es für einen deutlichen Vorteil, mich auch ohne grafisches Frontend ins Internet einwählen zu können, und tendiere daher zum einfacheren WMPPP.

Abbildung 7: KPPP-Ersatz YAWMPPP
Abbildung 8: Alternative Darstellung von YAWMPPP

WMMail.app

Unter http://www.eecg.utoronto.ca/cgi-bin/cgiwrap/chanb/www/wmmail findet sich ein Dockapp, das Postfächer aller denkbaren Arten auf alle möglichen Weisen auf deren Inhalt überprüfen kann. Es ist bereits so mächtig geworden, dass selbst der Umstieg von Version 0.59 auf 0.64 im Studium der Dokumentation endet. Das ist zwar weniger lustig, aber der Aufwand lohnt sich, wie die unterschiedlichen Ansichten in Abbildung 9 beweisen.

Wer nun das aktuelle Paket installiert, wird anschließend vielleicht verzweifelt sein WMMail.app suchen – es befindet sich im Verzeichnis /usr/local/GNUstep/Apps/WMMail.app/ und hört dort auf den Namen WMMail. Doch damit nicht genug – um WMMail.app überhaupt einsetzen zu können, benötigt jeder User eine eigene Konfigurationsdatei, die er sich aus dem Defaults-Unterverzeichnis ins User-eigene GNUstep-Defaultverzeichnis kopiert, also nach ~/GNUstep/Defaults/WMMail. Danach muss diese Datei noch mit dem Texteditor bearbeitet werden.

Abbildung 9: So kann WMMail aussehen

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