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out of the box

Earcandy

Es gibt tausende Tools und Utilities für Linux. "out of the box" pickt sich die Rosinen raus und stellt pro Monat ein Progrämmchen vor, das wir für schlichtweg unentbehrlich oder aber zu Unrecht wenig beachtet halten. Heute beschäftigen wir uns mit dem XMMS-Plugin Crossfade.

Der MP3-Spieler XMMS (http://www.xmms.org/) ist unter Linux wohl mittlerweile die beliebteste Software dieser Art geworden. Das liegt nicht zuletzt an der Möglichkeit, seinen Funktionsumfang durch Plugins zu erweitern. Ein kleines, aber feines Plugin ist Crossfade von Peter Eisenlohr. Damit ist XMMS in der Lage, Titel ineinander überzublenden und unterbrechungsfrei abzuspielen.

Man nehme…

Bevor wir uns das eigentliche Plugin von http://www.netcologne.de/~nc-eisenlpe2/xmms-crossfade/ (bzw. aus dem Verzeichnis LinuxUser/ootb/ der Heft-CD) holen, müssen wir sicher stellen, dass folgende Pakete installiert sind:

  • XMMS (empfohlen: 1.0.0 oder höher)
  • XMMS-Development-Paket (xmms-dev o. ä.)
  • gtk-Development-Paket (gtk-dev o. ä.)

Da Crossfade nur im Quelltext vorliegt, geht es zunächst ans Kompilieren. Das ist dank des -Skripts keine aufwändige Sache:

tar xzf xmms-crossfade-0.1.1.tar.gz
cd xmms-crossfade-0.1.1
./configure

Blindenhund

Bei älteren XMMS-Versionen kann es nötig sein, dem configure-Skript explizit den Installationsort für das Plugin mitzugeben. Dazu ermitteln wir zunächst mit locate libOSS.so, wo sich die Standard-Plugins befinden. Liefert der locate-Befehl etwa /usr/lib/xmms/Output/libOSS.so zurück, so muss es oben heißen:

./configure --libdir=/usr/lib/xmms/Output

Nach erfolgreichem configure-Lauf geht es weiter:

make
su(root-Passwort eingeben)
make install ; exit

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