K-splitter

Ende des Sommerlochs

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Wer sagt, dass Klatsch und Tratsch in einer Linuxzeitschrift keinen Platz haben? K-splitter plaudert Monat für Monat aus dem KDE-Nähkästchen, posaunt Neuigkeiten aus der K-Welt aus und schaut hin und wieder neugierig hinter die Kulissen.

Installier mich

Nachdem mit Kleopatra oder KDE 1.91 nun schon die zweite KDE-2.0-Beta veröffentlicht wurde, ist vielleicht der Eine oder Andere von Ihnen auf den aufregenden Betatester-Geschmack gekommen und möchte sich jetzt auch einmal am CVS-Tree versuchen. Eine nette grafische Installationshilfe (Abbildung 1) bietet Ihnen dazu das Skript KDE2_installer, das Sie sich unter http://s.home.cern.ch/s/seuhs/public/html/e/KDE2_installer/ herunter laden können. Danach trennt Sie eigentlich nur noch ein Klick von der Installation der neuesten 2.0er Vorversion.

Abbildung 1: Installieren leicht gemacht

Keine Atempause

Wer aus unseren an dieser Stelle immer wieder veröffentlichten Beta-Meldungen den Eindruck gewann, dass es mit KDE 2.0 doch nicht so schnell geht wie erhofft, darf zum Erscheinen dieses Hefts auf gute Neuigkeiten z.B. auf der KDE-Webseite hoffen. Mit einem k3b getauften Arbeitstreffen, das vom 10.--19. Juli im norwegischen Trysil stattfand, verpassten die KDE-Hauptentwickler ihrem Baby einen kräftigen Schub in Richtung Endbenutzerversion: konzentriertes Fehlerbeseitigen und Verbesserung der Stabilität standen auf dem Programm.

So kommt der Webbrowser (und Dateimanager) Konqueror jetzt mit Java-Applets klar, und wer möchte, kann das wunderbare Bild auf der Webseite per Drag&Drop zum Desktophintergrund befördern. Ein besonderer Eye-Catcher ist die neue Uhr, die jede Digitalanzeige vor Neid erblassen lässt.

Abbildung 2: An dieser Stelle öfters erwähnt: Mosfet (rechts neben Bradley Hughes, der u.a. am GTK-Stil gearbeitet hat)
Abbildung 3: Vertieft in KDE-2-Code: Matthias Hölzer-Klüpfel, Werner Trobin, David Fauré (v.l.n.r.)

Passend zum fehlerbereinigten Nutzungsgefühl gibt es gleich noch einen frischen, neuen Standard-Stil und schönere Icons oben drauf. Damit können die Übersetzungs- und Dokumentationsteams ihre Arbeit aufnehmen.

Abbildung 4: Nicht der Standard-Stil, aber ebenfalls neu: KDE im GTK/GNOME-Gewand

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