Fensterbauer
Jo´s alternativer Desktop
Manche bekommen nie genug …
Und daher ist es – warum auch immer – möglich, dem Window Maker beim Kompilieren auch die Sprachen der GNOME-Freunde und KDEler mit auf dem Weg zu geben. Zwar kommt man hier auch wunderbar ohne aus, doch wer es absolut nicht lassen kann, der spendiert configure einfach die Option "--enable-gnome" oder "--enable-kde". Wer nicht selber kompiliert, findet sicher ein spezielles Window-Maker-Paket bei seiner Distribution.
Nach der Installation …
… wird Window Maker noch immer nicht starten, denn jeder User, der Window Maker verwenden möchte, muss noch eine User-Installation durchführen. Diese legt wichtige Konfigurationsdateien im Home-Verzeichnis des Users an – am einfachsten geschieht dies, indem der jeweilige User wmaker.inst aufruft. Hat die eingesetzte Distribution keine eigenen Pläne und Vorstellungen hinsichtlich Startmenü und Konfiguration, so wird z. B. auch eine ~/.xinitrc angelegt (und eine eventuell bereits vorhandene gesichert), die dafür sorgt, dass nach Eingabe von startx an der Textkonsole unser Window Maker zuverlässig seinen Dienst verrichtet (siehe Abbildung 1). Beim Start von X über startx wird u. a. die Datei ~/.xinitrc aufgerufen, in der wmaker eingetragen ist: unser Window Maker. Treten hierbei ungeahnte Schwierigkeiten auf, so ist es kein Fehler, den freundlichen Distributor mit dieser Problematik zu konfrontieren … (oder zumindest dessen Handbuch hinsichtlich seinen Vorstellungen zum Start der grafischen Oberfläche zu konsultieren – leider halten sich nicht alle an die üblichen Spielregeln).



