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StarOffice 5.1a - Workshop

Diagramme

Nun soll als nächstes auf Basis der erstellten Tabelle ein Diagramm erzeugt werden. Diese Aufgabe übernimmt unter StarCalc freundlicherweise ein Assistent. Markieren Sie dazu alle im obigen Beispiel angelegten Zellen. Klicken Sie dann in der Werkzeugleiste am linken Rand auf das Diagrammsymbol (drittes Symbol von oben). Fahren Sie jetzt mit der Maus an die Stelle in der Tabelle, an der das Diagramm eingefügt werden soll, und betätigen dort die linke Maustaste. Nun öffnet sich der Assistent, indem Sie nur noch, nach einem Klick auf Weiter, die gewünschte grafische Ansicht auswählen. Über Fertigstellen wird dann das komplette Diagramm automatisch generiert. Nachdem das Diagramm auf diese Weise erstellt wurde, wird es als "Selektiert" gekennzeichnet, was an den schwarzen, später, bei einer manuell vorgenommenen Selektion, grünen Punkten sichtbar wird. An diesen Punkten können Sie durch "Ziehen" mit der Maus die Größe des Diagramms beeinflussen. Möchten Sie das Diagramm an eine andere Stelle im Dokument verschieben, so fahren Sie mit dem Mauszeiger in die Mitte des Diagramms, bis der Mauszeiger "umkippt". Nun können Sie das Diagramm per Drag-and-Drop einfach an eine andere Stelle ziehen. Das Ankersymbol wurde übrigens schon bei der Textverarbeitung angesprochen (vgl. LinuxUser 07/2000) und wird hier analog verwendet.

Auf dieselbe Weise wie Diagramme können Sie auch weitere Objekte in Ihrer Tabelle anlegen. Es stehen Ihnen zu diesem Zweck einige Funktionen in der Werkzeugleiste bereit.

Abbildung 6: Das fertige Projekt mit Diagramm

Noch einmal kurz zurück zu den Diagrammen: falls Sie ein Diagramm später noch einmal manuell ändern müssen (Doppelklick auf das Diagramm) oder ein komplett neues über Datei/Neu/Diagramm erstellen, wird die Werkzeugleiste ausgetauscht. Die dort angezeigten Funktionen beziehen sich hauptsächlich auf die grafischen Elemente, die im Diagramm angezeigt werden sollen. Wirklich interessant sind in diesem Zusammenhang nur das dritte, vierte und fünfte Symbol von unten. Die beiden untersten der drei Funktionen legen fest, welche Daten dem Diagramm als Grundlage dienen sollen. Ein Klick auf das fünfte Symbol ruft eine kleinere Tabelle auf, in der alle Daten aufgeführt werden, die im Diagramm enthalten sind. Diese Daten können Sie in dem Fenster noch einmal direkt manipulieren. Damit die geänderten Daten aber auch im Diagramm angezeigt werden, müssen Sie vor dem Schließen des Fensters die Daten dem Diagramm zuweisen, indem Sie auf den Schalter Daten zuweisen, direkt neben dem Eingabefeld am oberen Rand, klicken.

Um die Bearbeitung des selektierten Diagramms abzuschließen, klicken Sie einfach auf einen beliebigen Bereich Ihrer Tabelle.

 

Was man mit Zeilen und Spalten noch so anstellen kann 

Zeilen und Spalten bieten noch einige weitere Manipulationsmöglichkeiten, die noch nicht im Artikel erwähnt wurden. Da wäre zunächst einmal die Möglichkeit, Zeilen und Spalten zu verstecken. Fahren Sie dazu die zu versteckende Zeile bzw. Spalte mit dem Cursor an und wählen Sie dann Format/Zeile/ausblenden bzw. Format/Spalte/ausblenden. Um diese später wieder einzublenden, müssen Sie die beiden Zeilen bzw. Spalten, die sich um die zuvor ausgeblendete befinden, zunächst markieren und dann Format/Zeile/einblenden bzw. Format/Spalte/einblenden wählen.

Weiterhin besteht natürlich jederzeit die Möglichkeit, weitere leere Zeilen und Spalten einzufügen. Dazu fahren Sie den Cursor an die Stelle, an der die entsprechende neue leere Zeile eingefügt werden soll und wählen dann einfach Einfügen/Zeilen. Daraufhin wird die neue Zeile eingefügt und alle bestehenden um eine nach unten verschoben. Sollten in den verschobenen Zeilen Formeln enthalten sein, werden diese automatisch an die neue Situation angepasst. Das Einfügen von Spalten funktioniert analog.

Zu guter Letzt kann man Zeilen auch noch sortieren, was insbesondere bei Datensätzen Sinn macht. Markieren Sie dazu zunächst alle Elemente, die in den Sortiervorgang mit einbezogen werden sollen (es nützt Ihnen nichts, wenn zwar das Datum, nicht aber die zugehörigen Werte mit sortiert werden). Dann wählen Sie einfach Daten/Sortieren aus dem Menü. Nach dem Einstellen von einigen Parametern und einem Klick auf OK sollten Ihre Daten wie gewünscht sortiert worden sein.

Neues vom Desktop: Anpassen der Symbolleisten 

Um die Symbolleisten an die eigenen Bedürfnisse anzupassen, gibt es zwei Möglichkeiten. Zum einen können Sie die zu ändernde Leiste mit der rechten Maustaste anklicken. Sie erhalten dann ein Menü, indem alle Symbole, die sich bereits auf der Leiste befinden, mit einem Haken versehen sind. Durch einfaches Auswählen können Sie die einzelnen Elemente der Leiste hinzufügen oder löschen. Die andere Möglichkeit ist der Anpassen-Dialog, zu erreichen über Extras/Anpassen. Hier können Sie zunächst auswählen, welche Elemente Sie Ihren Bedürfnissen anpassen möchten. Um eine Symbolleiste zu verändern, wählen Sie das Register Symbolleiste, dort aus dem Fenster die passende Leiste und klicken anschließend auf Bearbeiten. Es taucht nun ein Fenster mit einer Auswahl aller möglichen Befehle auf. Hier können Sie jetzt per Drag-and-Drop einfach einen neuen Befehl in die entsprechende Menüleiste ziehen.

In diesem Teil haben Sie sowohl die Tabellenkalkulation, als auch das Erstellen von Diagrammen etwas näher kennengelernt. Falls Sie komplexere Funktionen als die hier verwendete Subtraktion benötigen (was sehr wahrscheinlich sein wird), so sollten Sie zum einen den Funktionsautopiloten und zum anderen die Hilfe konsultieren. Eine Erklärung der einzelnen Funktionen würde aufgrund der großen Anzahl jeden Artikel sprengen.

Beim nächsten Mal geht es um eine Komponente von StarOffice, für die es unter Linux zur Zeit nur wenige professionelle und vor allen Dingen kostenlose Lösungen gibt: es handelt sich um das Präsentationsmodul "StarImpress".

Infos

[1] Sun StarOffice-Homepage: http://www.sun.com/StarOffice 

[2] Deutsche Sun-Homepage: http://www.sun.de 

[3] Acrobat-Reader Homepage http://www.adobe.com/products/acrobat/

Der Autor

Tim Schürmann ist Student der Informatik an der Universität Dortmund und ist nun endgültig davon überzeugt, dass VI nur vom Teufel persönlich erfunden worden sein kann.

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Tim Schürmann

Tim Schürmann

Tim Schürmann ist Diplom-Informatiker und derzeit als freier Autor unterwegs. Mehr Informationen finden Sie auf seiner Homepage unter http://www.tim-schuermann.de.


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LinuxUser 06/2012

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