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Mini-Datenbanken, Teil 1: Quicklist

Wozu nehmen?

QuickList eignet sich zur Verwaltung kleinerer, einfach aufgebauter Datenbestände. Neben der in diesem Artikel vorgestellten Artikeldatenbank können Sie z. B. auch Adresslisten, Aufgabenlisten und Fehlerlisten für kleinere Programmierprojekte verwalten [4].

QuickList eignet sich immer dann, wenn die Anzahl der Felder eines Datensatzes nicht allzu groß und der Feldinhalt nicht besonders lang ist. Durch die tabellarische Darstellung verliert man nicht so leicht den Überblick.

Die komfortablen Abfrage- und Filterfunktionen ermöglichen ein einfaches Wiederfinden von Informationen. Dank gut funktionierender Im- und Exportfilter ist ein Datenaustausch mit anderen Programmen – Datenbanken und Tabellenkalkulationen – möglich.

QuickList lässt sich schnell erlernen und dank der Möglichkeit, jedem Befehl eine individuelle Tastenkombination zuzuweisen, auch gut an eigene Gewohnheiten anpassen. Nicht zuletzt läuft das Programm sehr stabil: Obwohl es erst bei Version 0.8.6 angekommen ist, habe ich bisher keine Abstürze erlebt.

Mini-Datenbanken: Was kommt noch?

In Heft 09/2000 lesen Sie: gCatalog und grok – ambitioniert und unvollständig das eine, kompakt und funktionell das zweite.

Der LinuxUser 10/2000 wird Ihnen Gaby vorstellen, eine Datenbank aus Belgien, die einfache Relationen erlaubt und über eine Skriptsprache erweiterbar ist.

Glossar

SQL

"Structured Query Language", "strukturierte Abfragesprache". Eine weitgehend genormte Sprache zum Abfragen und Bearbeiten von Datenbanken.

Relationen

Eine Verknüpfung zwischen zwei Tabellen einer Datenbank.

GTK

Das "Gimp Toolkit" ist eine Bibliothek zur Erstellung grafischer Programmoberflächen. Wie der Name schon sagt, wurde GTK ursprünglich für das Bildverarbeitungsprogramm Gimp geschrieben.

autoconf und automake

Programme, die aus einer Vorlage die zur Programmkompilierung auf einem bestimmten Betriebssystem notwendigen Makefiles erzeugen. Ausführlichere Informationen finden Sie dazu in den LinuxUser-Ausgaben im Linux-Magazin 03 [5] und 04/2000 [6].

HTML

"HyperText Markup Language", die Seitenbeschreibungssprache des World Wide Web.

Infos

[1] Schnieders, Siegfried: Daten im Griff. Interbase, Linux-Magazin 01/2000, S. 126

[2] Kruck, Wolfgang: Datenchaos. MySQL – Eine Einführung, Linux-Magazin 01/2000, S. 130

[3] Die QuickList-Homepage: http://www.quicklist.org/

[4] Vorlagen für verschiedene QuickList-Datenbanken: http://mitglied.tripod.de/wieduwilt/quicklist/vorlagen.qlf.zip

[5] Schaarschmidt, Michael: Strickmaschine. Linux-Magazin 03/2000, http://www.linux-magazin.de/ausgabe/2000/03/Make/make.html

[6] Konzept, Klaus: Mit VerGNUegen. Linux-Magazin 04/2000, http://www.linux-magazin.de/ausgabe/2000/04/Sourcecode/sourcecode.html

Der Autor

Frank Wieduwilt studierte Geschichte und verdient sich seine Brötchen zur Zeit unter anderem durch Computernachhilfe. Er lebt zusammen mit seiner Frau Sabine in Berlin.

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LinuxUser 06/2012

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