Mandrake Linux 7.1
Linux einfach und kompakt
Alles in einem Rutsch
Nach dem ersten Begrüßungsbildschirm werden Sie aufgefordert, die Sprache für den Installationsdialog anzugeben. Danach können Sie sich zwischen drei Varianten entscheiden: automatische oder benutzerdefinierte Installation oder Expertenmodus (Abb. 2.)
Die automatische Installation verkleinert automatisch eine Windows-Partition (wenn vorhanden), legt neue Linux-Partitionen an und installiert die gebräuchlichsten Pakete. Bis zur Netzwerkinstallation und Druckerkonfiguration werden Sie nicht gebraucht und können einen Kaffee trinken gehen…
Die Abfragen zu Netzwerk und Drucker sind mit verständlichen und tatsächlich hilfreichen Texten versehen, so dass ein Laie hier wenig falsch machen kann.
Sie werden aufgefordert, ein root-Passwort einzugeben, und haben die Mögichkeit, weitere Benutzer anzulegen. Es folgt noch die Spezifikation der Grafikkarte, des Monitors und der Standardauflösung für den grafischen Modus – dann sind Sie auch schon fertig.
Linux und Windows nebeneinander
Nach einem Reboot sollte sich der Boot-Manager Grub melden, der Ihnen die Auswahl zwischen Linux, Windows, einem sicheren Start mit Minimalkonfiguration von Linux und dem Start von einer Diskette anbietet.
Bei unserem Testrechner wurde allerdings der alte Boot-Manager LILO installiert. Dieser tut seinen Dienst ebenso sicher, bietet dem Benutzer aber kein grafisches Auswahlmenü für die unterschiedlichen Boot-Möglichkeiten. Stattdessen erscheint der Prompt boot:, an dem Sie den Namen des zu startenden Systems eingeben müssen.
Nach dem Startvorgang schaltet das Betriebssystem gleich in den grafischen Modus und zeigt einen Login-Dialog mit kleinen Pinguin-Motiven für die Benutzer. Nur eben anklicken und das Passwort eingeben, und schon kann es losgehen.



