Buggy? Buggy!

Fehlt noch die eigentliche Installation, die nur der Superuser, sprich root, durchführen darf. Leider hat sich bei dieser Prozedur ein kleiner Bug eingeschlichen (sogenannte CVS-Dateien lassen die Installation scheitern; diese werden aber nicht benötigt). Eine einfache Lösung ist hier das Löschen der unnötigen Dateien:

jo@planet ~/EPIwm-0.5-5> rm -rf config/CVS
jo@planet ~/EPIwm-0.5-5> rm -rf bin/CVS
jo@planet ~/EPIwm-0.5-5> su
Password:
root@planet:/home/jo/EPIwm-0.5-5> make install
[ ... ]
root@planet:/home/jo/EPIwm-0.5-5> exit
jo@planet ~/EPIwm-0.5-5> cd
jo@planet ~>

Auch das Verzeichnis der Sourcen wird nicht mehr benötigt und kann einfach gelöscht werden. Vor dem ersten Start des EPIwm benötigt noch jeder User, der den Fensterherrscher verwenden möchte, einen Satz Konfigurationsdateien in seinem Home-Verzeichnis. Diese bekommt er, indem er epiwm.inst aufruft. Auch eine verkorkste oder fehlerhafte Konfiguration lässt sich so auf ihre Ursprungswerte zurücksetzen.

Es werde Licht!

Zum Start eines Window-Managers gibt es zahllose Möglichkeiten, und manche Distributionen kochen hier zu allem Überfluss ihr eigenes Süppchen. Daher empfehle ich vorrangig folgende Methode: Grafisches Login deaktivieren (sollte vor dem Test eines neuen Window Managers immer geschehen), und sicherstellen, dass der User keine eigenen Dateien besitzt, die den Start von X managen (~/.xinitrc oder ~/.xsession – Besitzer solcher Dateien und aufmerksame Leser meiner Artikel wissen, was alternativ getan werden kann). Anschließend sollte einer der beiden folgenden Aufrufe auf allen Distributionen Wirkung zeigen:

jo@planet ~> export WINDOWMANAGER=epiwm
jo@planet ~> startx

Oder:

jo@planet ~> startx epiwm
Abbildung 1: EPIwm's Standardlook mit einigen Tools (darunter: TKgoodstuff, gkrellm und der Dateimanager F)

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