Gelungene Aufholjagd
Desktop-Alternative GNOME 1.2
Flexibles Panel
Das GNOME-Panel bildet die Basis für die alltägliche Arbeit auf dem GNOME-Desktop und lässt sich frei an die eigenen Erfordernisse anpassen. Sie können auch mehrere Panels gleichzeitig einrichten. Außer dem eigentlichen Hauptmenü (Pfoten-Symbol) können Sie bei Bedarf auch eigene Benutzermenüs, Anwendungs-Starter und sogenannte Applets hinzufügen und entfernen. GNOME-Applets entsprechen den KDE Dock Widgets; es handelt sich dabei also meist um Utilities, die man in aktivierter Form ins Panel integrieren kann, um wichtige Funktionalität oder Informationen schnell greifbar zu haben (siehe auch Artikel "Futter für den Gnom" ab Seite 20). Im Hauptmenü finden Sie unter Panel neben den globalen Panel-Eigenschaften auch den Unterpunkt Zum Panel hinzufügen, in dem Sie allerlei Applets und Utilities finden. Darüber hinaus können Sie aber auch einfach per Drag & Drop (siehe unten) eine normale Anwendung aus dem Menü Programme in das Panel einfügen, die Sie besonders häufig starten. Näheres zum Thema Startleiste und individuelle Menü-Konfiguration finden Sie übrigens im LinuxUser 06/2000 ab Seite 8.
Kontrollzentrum
Ähnlich wie bei KDE existiert auch unter GNOME ein zentrales Kontrollzentrum (im Hauptmenü unter Programme/Konfiguration/GNOME-Kontrollzentrum), das durch einen hübschen Werkzeugkasten symbolisiert wird. Hier lässt sich das Desktop-Verhalten beim Starten, während einer Sitzung und beim Beenden der GNOME-Sitzung einstellen. Es existieren momentan folgende Menüpunkte: - Arbeitsplatz (Bildschirmschoner, Fenster-Manager, Hintergrund, Panel, Thema) - Benutzerschnittstelle (Anwendungen, Dialogfelder, Multi-Dokument-Interface) - Fenstermanager-Einstellungen (abhängig vom gewählten Fenstermanager) - Multimedia (v.a Klänge, Sounds,…) - Peripherie (Maus, Tastatur, evtl. Palm Pilot,…) - Sitzung (Startsequenz, Tipps beim Start) - Umgang mit Dokumenten (MIME-Typen, Öffnen von URLs, Editor,…)



