Home / LinuxUser / 2000 / 08 / Dateien finden leicht gemacht mit den richtigen Tools

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Debian 7.1 ist erschienen
(179 Punkte bei 5 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.

Die Nadel im Datenhaufen

Dateien finden leicht gemacht mit den richtigen Tools

01.08.2000 Wie in den letzten Heften wollen wir Ihnen auch in dieser Ausgabe beim Umstieg von Windows auf Linux helfen. Viele Anwender haben sich bereits unter Windows ein fundiertes Wissen angeeignet und wollen unter Linux nicht mehr bei Null anfangen. Diesmal stellen wir Ihnen die verschiedenen Dateisuchprograme vor.

Sie haben den Geschäftsbericht auf der Festplatte verlegt, und die Vorstandsversammlung naht? Der 90. Geburtstag der Großmutter steht vor der Tür, und die selbst gedichteten Zeilen sind in den Dokumentenverzeichnissen nicht mehr aufzufinden? Unter Linux ist das Aufspüren mit den richtigen Tools ein Kinderspiel. Bereits in der ersten Ausgabe (06/2000) haben wir uns mit dem Befehl find auf der Kommandozeile beschäftigt. Diesmal dreht sich alles um Hilfsprogramme mit einer grafischen Oberfläche. Wir vergleichen die Datei/Ordner-Suchfunktion von Windows mit dem KDE-Programm KFind sowie mit Gnome-Find.

Mehr Parameter

Allen Suchprogrammen gemeinsam ist, dass sie die Suche mit verschiedenen Parametern eingrenzen. Wichtige Parameter sind natürlich der Name und der vermutliche Speicherort. Aber auch das Datum der letzten Änderung kann als Kriterium angegeben werden. Je mehr dieser Fakten bekannt sind, desto mehr grenzt sich die Suche ein. Das bedeutet, dass das Suchergebnis nicht soviele Treffer enthält wie bei einem allgemeineren Suchkriterium. Die drei Programme stellen dem Benutzer sowohl eine Menü- als auch eine Symbolleiste zur Verfügung. Damit lassen sich einfache Aktionen schnell ausführen.

Unter Windows ist die Suchfunktion direkt in das Startmenü integriert: Unter dem Menüpunkt Suchen befindet sich der Unterpunkt Datei/Ordner. Ein Klick darauf öffnet ein Dialogfenster (Abbildung 1)

Abbildung 1: Dateien suchen unter Windows

In der ersten Zeile wird der Name der Datei eingegeben; in der zweiten der Pfad, das heißt: In diesem Verzeichnis findet die Suche statt. Über die Option Unterverzeichnisse lassen sich die darunter liegenden Verzeichnisebenen gleich mit durchsuchen.

Der Karteikartenreiter Datum/Zeit ermöglicht eine Einschränkung, indem Sie den vermutlich letzten Tag bzw. die Uhrzeit der letzen Speicherung angeben. Ein weiterer Kartenreiter mit der Bezeichnung Erweitert führt zu einem Dialog, in dem sie Dateityp und -inhalt wählen.

Das Ergebnis der Suche wird in einem erweiterten Fenster unterhalb der Suchkriterien eingeblendet. (Abbildung 2) Dort stehen die Dateien mit dem kompletten Pfad, Dateigröße und Zugriffszeit. Ein Klick mit der rechten Maustaste öffnet ein Kontextmenü zu einer markierten Datei.

Abbildung 2: Suchergebnisse unter Windows

Nicht immer können Sie sich an den vollständigen Dateinamen erinnern. Kein Problem – ein Fragment in Verbindung mit einem Wildcard liefert meistens schon ein Ergebnis. Als wildcard benutzen die Programme das Fragezeichen (?) und den Stern (*). Besonders unter Linux kann der Einsatz dieser Platzhalter sehr hilfreich sein, wie Sie noch sehen werden.

Noch mehr Parameter

Wie sieht es unter Linux aus? Als ein Unix-Betriebssystem ist es case-sensitive. Die Dateinamen gedicht.txt und Gedicht.txt sind für Linux nicht identisch. Sowohl KFind als auch Gnome-Find reagieren deshalb dementsprechend, wobei die Option case sensitive bei Gnome-Find abstellbar ist. Windows ist grundsätzlich nicht case-sensitive; die Suchfunktion kann aber entsprechend eingestellt werden.

Suchen Sie nun nach einer bestimmten Datei, ohne zu wissen, ob Sie den ersten Buchstaben groß oder klein geschrieben haben, dann versuchen Sie einen Durchlauf mit dem Muster "[pP]" (z. B.) am Anfang.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

608 Hits
Wertung: 55 Punkte (2 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 07/13

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,95 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 60,60) können Sie im Medialinx-Shop bestellen.

Tipp der Woche

whowatch
Nutzer und Prozesse mit whowatch überwachen
Tim Schürmann, 18.06.2013 12:49, 0 Kommentare

Wenn Administratoren herausfinden wollen oder müssen, was die Benutzer auf einem System gerade so treiben, dann hilft ihnen whowatch. Das kleine Kommandozeilenprogramm zeigt in Ec...

Aktuelle Fragen

SUSE 12.3 64Bit: Miro funzt nicht
Wimpy *, 14.06.2013 13:05, 4 Antworten
Seit Installation von openSUSE 12.3 64Bit startet Miro nicht. (Version 5.0.4-1.24-x86_64 von Pa...
Kontakt via QR code hinzufügen
Herman Sproesser, 17.05.2013 17:46, 4 Antworten
Hi hab in der aktuellen ausgabe 06.2013 den artikel über QR Codes gelesen. Ich hab nartürlich...
Dateimanager Dolphin, wo legt er die Datei Kommentare ab?
Uwe Heine, 16.05.2013 15:19, 1 Antworten
Suse Linux 12.1 - KDE 4.7.2 / Dolphin 1.7. Ich habe bei vielen Dateien über Dolphin Kommentare...
wie baut man Kernel Module so, dass sie mit jedem Kernel laden?
GoaSkin , 22.04.2013 10:22, 1 Antworten
Hallo, baut man anhand eines Kernel-Sources Module, nutzt Linux im Normalfall eine strikte V...
Problem beim Installieren von SuSe 12.3
Georg Prokert, 14.04.2013 00:04, 16 Antworten
Hallo, auf meinem neuem Laptop (Acer Aspire V3-771, Intel Core i5-3230 M, Intel HD Graphics 4...