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Komfortable Modem-Konfiguration unter X

01.07.2000
Linux ist ein Kind des Internet. Auch wenn Sie in vielen Fällen Ihre Alltagsaufgaben mit der Software-Ausstattung Ihrer Linux-Distribution erledigen können, erschließt sich Ihnen erst mit einem Internet-Zugang das volle Potential von Linux. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, was Sie vor der Anschaffung eines Modems beachten sollten und wie Sie schnell die zum Betrieb erforderlichen Konfigurationsschritte hinter sich bringen.

Wieso denn ein Modem?

Modems sind – trotz einiger neuerer Einwahlverfahren – im Privatbereich immer noch die am weitesten verbreiteten Einwahlgeräte. In Deutschland holen die etwas schnelleren und komfortableren ISDN-Karten zwar allmählich auf, dennoch spricht auch heute noch viel für den Einsatz von Modems. Für alle, die nicht ohnehin schon eine hauseigene ISDN-Anlage (oder gar noch aktuellere Einwahlmöglichkeiten wie DSL oder Satellitenübertragung) ihr Eigen nennen oder viel mobil (zum Beispiel Laptop/Handy) unterwegs sind, liegt nach wie vor der Einsatz eines Modems auf der Hand, zumal die neueste Modem-Generation ihren Geschwindigkeitsnachteil gegenüber ISDN zwischenzeitlich relativiert hat.

Typen-Wirrwarr

Der Markt für Modems zeichnet sich heute durch eine Vielzahl verschiedener Gerätetypen für diverse Schnittstellen (COM-Port, ISA, PCI, PCMCIA, Kabel, …) aus. Zunächst einmal lassen sich externe von internen Modems unterscheiden. Während externe Modems im Normalfall über eine freie serielle Schnittstelle (unter Windows: COM1 oder COM2) an den Rechner angeschlossen werden, belegen interne Modems häufig eine (alte) ISA- oder eine (neuere) PCI-Schnittstelle im Innern des Rechners. Bei Laptops gibt es natürlich auch noch PCMCIA-Modems.

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