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KIllustrator - ein vektorbasiertes Zeichenprogramm

01.06.2000 Das Ziel des KIllustrator-Projektes ist es, ein frei verfügbares vektorbasiertes Zeichenprogramm, vergleichbar mit Corel DrawTModer mit Adobe IllustratorTM, zu entwickeln. 

Der KIllustrator ist entstanden, wie so viele andere nützliche Linux-Programme entstanden sind. Der Autor Kai-Uwe Sattler war es leid, ständig Linux herunterfahren zu müssen, um Illustrationen für Schriftstücke oder Präsentationen mit einem modernen Zeichenprogramm erstellen zu können. Das Programm ist Bestandteil des KOffice-Paketes [3], das dem hoffentlich bald erscheinenden KDE 2 beiliegen soll und welches neben KIllustrator auch noch diverse andere nützliche Office-Anwendungen enthalten wird.

Installation

Die Installation des KIllustrators funktioniert wie die vieler anderer Linuxapplikationen. Als erstes müssen Sie sich einmal das Programm besorgen (aktuelle Version ist 0.7.2). Dies klappt am besten über die offizielle KIllustrator-Seite [1]. Wie Sie dort schnell feststellen werden, existieren diverse Binärformate und ein Quellenpaket. Auf die Installation der vorkompilierten Versionen möchte ich hier nicht weiter als nötig eingehen. Diese Pakete sind distributionsabhängig. Die meisten Linuxdistributionen können mittlerweile mit

.rpm-Dateien umgehen. Diese installiert man als root mit

rpm -i DATEINAME. Wenn Sie eine Debian-basierte Distribution besitzen, können Sie die

.deb-Dateien als Superuser mit

dpkg -i DATEINAMEinstallieren.

Haben Sie den Quellcode gezogen, müssen Sie diesen vor dem Installieren übersetzen. Gehen Sie dazu in folgenden Schritten vor:

  • Entpacken des Quellarchives (tar xfvz killustrator-0.7.2.tar.gz)
  • Wechseln in das entstandene Unterverzeichnis (cd killustrator)
  • Vorbereiten des Übersetzungsvorganges (./configure)
  • Starten des Übersetzungsvorganges (make)Bis dahin funktioniert das Ganze auch mit normalen Nutzerrechten. Haben Sie die Möglichkeit, sich als root einzuloggen, können Sie nun mit

make installdie einzelnen Dateien an ihre Standardposition kopieren lassen. Besitzen Sie diese Rechte nicht, dann müssen Sie selbst Hand anlegen und die einzelnen Dateien an entsprechend sinnvolle Stellen kopieren. Die Installation ohne root-Rechte würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Daher gehe ich im folgenden nur noch auf einen "sauber" als root installierten KIllustrator ein.

Das Kompilieren wurde unter folgenden Linuxdistributionen erfolgreich getestet:

  • RedHat 5.1
  • RedHat 5.2
  • SuSE 6.0
  • SuSE 6.1 Cebit Beta
  • SuSE 6.1
  • SuSE 6.2 (von Joachim Ansorg)
  • *SuSE 6.3Bei SuSE 6.3 scheint das ksupport-Paket (ksupp) nicht vollständig zu sein.

./configuremeldet das Fehlen der gif-Bibliothek. Ich habe leider keinen anderen Weg gefunden, als dieses Paket neu zu kompilieren. Man findet es unter [4].

KIllustrator starten

Wie es für KDE-Programme üblich ist, gibt es verschiedene Wege, ein Programm zu starten. Entweder Sie starten den KIllustrator mit einem beherzten

killustratorin einem Terminal oder dem Programmstarter (ALT+F2), oder Sie benutzen die Maus, um auf das entsprechende Bildchen im Startmenü unter "Grafik" zu klicken. (Vorausgesetzt Sie verwenden KDE.)

 

Abbildung 1

Abbildung 1: Der KIllustrator in seiner ganzen Schönheit

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