KDE-News

(Ab-)Spielen und Lernen

Wer sagt, dass Klatsch und Tratsch in einer Linuxzeitschrift keinen Platz haben? K-splitter plaudert Monat für Monat aus dem KDE-Nähkästchen, posaunt Neuigkeiten aus der K-Welt aus und schaut hin und wieder neugierig hinter die Kulissen.

Ein Happen, der sich lohnt

"Klein, aber fein" ist nicht unbedingt der erste Gedanke, der einem angesichts der über sieben Mbyte Download für die neueste Beta-Version des Realplayers durch den Kopf schießen dürfte. Aber diese haben es in sich, denn erstmals wird in der Linux-Version auch KDE unterstützt.

Stunden später, nach dem wirklich nur "geringfügigen" Download von der Webpage http://proforma.real.com/real/player/linuxplayer.html, ist noch ein chmod u+x rp7install.bin, gefolgt von einem ./rp7install.bin vonnöten, et voilà – Ihre Mühen werden belohnt von einem Bild wie in Abbildung 1.

Abbildung 1: KDE-Unterstützung auf dem Vormarsch

Für den chmod-Befehl gibt es übrigens unter http://www.leeta.net/kchmod/ mit kchmod seit längerem ein grafisches Frontend im KDE-Look, mit dem das Setzen der Zugriffsrechte gleich nochmal so viel Spaß macht (Abbildung 2). Im hier angesprochenen Fall heißt es einfach, die Datei rp7install.bin via File/Open anzuwählen und bei User Exec anzuklicken. Danach speichern Sie mit File/Save die Änderungen und fertig, schon ist Ihr Realplayer-Installationsfile ausführbar.

Abbildung 2: kchmod im Einsatz

Probieren geht über Studieren

Das endgültige Release der sehnlich erwarteten 2.0er Version von KDE rückt gottlob immer näher. Alle Red-Hat-6.2-User können mit extra für das Rotkäppchen gepackten Päckchen unter http://people.redhat.com/bero/experimental/ einen ersten Blick auf die brandneuen Features unser aller Desktop-Suite werfen. Daneben darf man – und frau natürlich auch – sich über zahlreiche grafische Neuerungen freuen: Insbesondere die Icons des neuen Dateimanagers konqueror (der Nachfolger des guten, alten kfm) sind erwachsen geworden (Abbildung 3). Vorsicht – die RPM-Pakete sind wirklich nur für die aktuelle Red-Hat-Version gedacht. Benutzern früherer Versionen bleibt bis dato nur der leidvolle Weg des Selberkompilieren

Abbildung 3: Icon-Lifting

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