Home / LinuxUser / 2000 / 05 / Zu Befehl

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Mandriva gibt Distribution in die Hände der Community
(268 Punkte bei 24 Stimmen)
Neues vom Systemd
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Mandriva in Nöten
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

Auf Nimmerwiedersehen – rm

Zu Befehl

01.05.2000 Auch wenn sich viele Dinge bequem über grafische Oberflächen wie KDE oder GNOME regeln lassen – wer sein Linux-System richtig ausreizen möchte, kommt um die Kommandozeile nicht herum. Abgesehen davon gibt es auch sonst viele Situationen, wo es gut ist, sich im Befehlszeilendschungel ein wenig auszukennen.

Weg mit dem Datenmüll – in dieser Folge geht es um die Befehle rm (für englisch remove: etwas wegnehmen, entfernen) und rmdir (für remove directory: ein Verzeichnis entfernen). Um den Frühjahrsputz, der in der letzten "Zu Befehl"-Folge angekündigt wurde, komplett zu machen, lernen Sie heute einige Tricks und Kniffe zum Löschen von Dateien und Verzeichnissen.

Sind Sie sich sicher…?

Normalerweise führt der Aufruf rm datei prompt zum gewünschten Ergebnis. Ohne den Benutzer wieder und wieder zu fragen, ob er die Datei wirklich löschen will, tut Linux das, was man ihm sagt. Unix-typisch gilt: Weg ist weg – einmal gelöschte Daten sind futsch. Möchte man daher doch lieber die Frage rm: remove `datei'? haben, hängt man an das rm einfach die Option -i dran. Wiederholung aus der letzten Folge: Statt -i kann man die lange Form --interactive verwenden und sich überlegen, ob man das Kommando in dieser Art als Alias aufnimmt (alias rm="rm -i"). Und auch hier gilt wieder: Vorsicht, wenn Sie an einem fremden System ohne die Neudefinitionen von Standardkommandos arbeiten!

Und wann fragt das System von selbst nach? Wenn es sich um als read only gekennzeichnete Dateien handelt.

huhn@huehnerstall ~ > rm datei
rm: remove `datei', overriding mode 0400?

Wenn alle diese "lästigen" Abfragen aber einmal nicht gewünscht sein sollten, kann man sie mit der Erweiterung rm -f (--force) umgehen. Diese Option hebt die Wirkung des --interactive-Flags und des Schreibschutzes für Dateien auf und ist mit Vorsicht zu genießen.

Das große Reinemachen

Falls es einmal um ganze Verzeichnisse geht, die verschwinden sollen, kommt die Option -r für --recursive ins Spiel. Mit diesem Kommando putzen Sie rekursiv bis in den letzten Winkel das Verzeichnis samt aller Unterverzeichnisse leer. Ein rm -rf / von root ausgeführt heißt also nicht "read mail really fast", sondern entsorgt kurzerhand und sehr sorgfältig das komplette System.

Wem dies zu riskant ist, verwendet statt rm -r das Kommando rmdir (remove directory). Dieser Befehl löscht nur leere Verzeichnisse. Sollten sich also einmal Dateien versteckt halten, wird man gewarnt: rmdir: verzeichnis: Directory not empty.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

194 Hits
Wertung: 69 Punkte (1 Stimme)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 06/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Adobe AIR
Adobe-AIR-Programme installieren und (manuell) starten
Tim Schürmann, 14.05.2012 13:09, 0 Kommentare

Es gibt sie noch: neue Anwendungen, die Adobes Integrated Runtime voraussetzen. Aktuellstes und vermutlich auch größtes Beispiel ist das Adventure Botanicula

Aktuelle Fragen

gibt es ein Kommandozeilen Tool, um ein X11-Fenster in ein Anderes einzubetten?
GoaSkin , 21.05.2012 16:44, 0 Antworten
Das XEmbed-Protokoll ist u.A. dazu gedacht, dass man eine X11-Anwendung in eine andere wie ein Wi...
Apache2, Options -Indexes geht nicht
no no, 12.05.2012 19:01, 8 Antworten
Habe in apache2.conf folgendes stehen: Options -Indexes ...
LInux auf Dell LS H500
Andreas Endresl, 09.05.2012 08:54, 2 Antworten
Habe einen alten Dell Latitude LS H500 nur mit ext. Floppy und CD es geht nur immer eines von den...
Datenwiederherstellung unter Ubuntu 12.04 mit "Simple Backup" nach Umzug von Linux Mint
Christian Lottmann, 07.05.2012 13:33, 0 Antworten
Vor dem Umzug auf Ubuntu 12.04 habe ich unter Linux MInt mit "Simple Backup" voll (15.4.2012) und...
DKMS für den propritären NVIDIA-Treiber
Commander Data, 26.04.2012 22:02, 2 Antworten
Hallo an die Gemeinde. Ich habe hier ein interessantes Stück openSuSE gefunden. http://forums.op...