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K-splitter

Icons und mehr

Wer sagt, dass Klatsch und Tratsch in einer Linuxzeitschrift keinen Platz haben? K-splitter plaudert Monat für Monat aus dem KDE-Nähkastchen, posaunt Neuigkeiten aus der K-Welt aus und schaut hin und wieder neugierig hinter die Kulissen.

Zweit-Garnitur

Nachdem wir in den letzten beiden Heften Ihren Desktop mit neuen Themes stadtfein gemacht haben, rücken wir diesmal den Icons Ihrer Werkzeugleisten (neudeutsch: Ihrer "Toolbars") auf den Leib. Wer also Lust auf einen Icon-Wechsel hat sowie eine KDE-Version über 1.1.1 sein Eigen nennt, findet unter http://lightning.prohosting.com/~rivyn/download.html das nötige Handwerkszeug.

Die Installation ist kinderleicht: Entpacken Sie das aktuelle kti-rivyn-Paket, und wechseln Sie danach in das dabei entstandene Verzeichnis kde-icons. Netterweise kommen Ihre neuen Icons mit einem Skript daher, das die bunten Bildchen nicht nur installiert, sondern sich gleichzeitig noch um ein Backup Ihrer alten Icon-Garnitur kümmert – für den Fall, dass Ihnen der neue Look nicht gefallen sollte.

Wechseln Sie also flugs mit dem su-Kommando Ihre Identität von Joe User zum allmächtigen root-Benutzer, und rufen Sie danach das mitgelieferte Installationsskript mit dem Kommando ./icon-install auf – fertig. Beim nächsten Start begrüßen Sie altbekannte KDE-Applikationen wie der Editor kedit oder der korganizer im völlig neuen Outfit (Abbildung 1). Möchten Sie den Ausgangszustand wieder herstellen, reicht es, als root im Verzeichnis kde-icons ein ./icon-uninstall einzugeben.

Noch mehr KDE-Icons (und das nicht nur für die Toolbar) finden sich übrigens unter http://huizen.dds.nl/~vitanova/linux/index.html – leider ohne Installationsskript mit Backup-Möglichkeit. Möchten Sie auch diese Icons ausprobieren, sollten Sie daher auf jeden Fall ein Backup Ihres Icons-Verzeichnis (in der Regel findet sich dieses unter /opt/kde/share/icons oder /usr/share/icons) machen.

Abbildung 1: Alte Bekannte im neuen Gewande

Frühjahrsputz

Selbst Spielereien wie neue, bunte Toolbar-Icons brauchen Platz. Wer trotz exzessiven Einsatzes des in Heft 02/2000 vorgestellten Kleandisk immer noch unter lästigen Platzproblemen leidet, hat vielleicht Verwendung für das neue Programm KDirStat (http://www.suse.de/~sh/de/kdirstat/), ein kleines Dienstprogramm, das Ihnen den Platzverbrauch ganzer Verzeichnisbäume zusammen rechnet.

Dabei wird der Platzverbrauch von Unterverzeichnissen in absoluten Zahlen (KByte/MByte/GByte) sowie in Prozent des Unterbaums angegeben. Damit das alles nicht so eintönig und farblos ausschaut, hat Ihnen der Entwickler noch eine grafische Anzeige der Prozentangaben in Form eines Balkendiagramms oben drauf gepackt (Abbildung 2).

Auf diese Art lassen sich recht leicht diejenigen Verzeichnisse aufspüren, die den meisten Platz verbrauchen. Ob Sie sich von diesen dann schweren Herzens trennen oder doch lieber eine neue Platte kaufen, bleibt ganz Ihnen überlassen. Ach ja, vorher lohnt es sich auf jeden Fall, erst einmal den diversen Aufräum- und Komprimierungsoptionen von KDirStat eine Chance zu geben…

Abbildung 2: Weg damit?

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