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out of the box

Punkt, Punkt, Komma, Strich

Es gibt tausende Tools und Utilities für Linux. "out of the box" pickt sich die Rosinen raus und stellt pro Monat ein Progrämmchen vor, das wir für schlichtweg unentbehrlich oder aber zu Unrecht wenig beachtet halten. Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Vektorisierer AutoTrace.

Wenn Bilder oder Diagramme in Dokumente eingebunden werden, ist es sehr praktisch, wenn die Grafik in einem Vektorformat vorliegt, da sich so die Bildgröße ohne Qualitätsverluste nachträglich ändern lässt. Nun ist aber nicht jedes Bild in einem solchen Format verfügbar, also brauchen wir ein Tool, das vom Pixelformat ins Vektorformat konvertiert. Bisher sah es mit solchen Tools unter Linux mager aus, aber mit AutoTrace hat Martin Weber ein vielversprechendes Projekt gestartet.

Woher nehmen?

Da die autotrace-Homepage (http://homepages.go.com/~martweb/AutoTrace.htm) zur Zeit Probleme mit der Verfügbarkeit hat, stelle ich autotrace in der Version 0.174 unter http://home.tu-clausthal.de/~incp/autotrace-0.174.tgz zur Verfügung.

Wie einbauen?

Als ersten Schritt gilt es, die autotrace-Quellen zu einem lauffähigen Programm zu kompilieren. Folgende Schritte sind dazu nötig:

tar xzf autotrace-0.174.tgz
cd autotrace-0.174
make
strip autotrace
chmod 755 autotrace
su -   (root-Passwort eingeben)
cp autotrace /usr/local/bin ; exit

Der make-Befehl startet die eigentliche Kompilierung, strip verkleinert die Programmdatei, indem es die Symboltabelle entfernt, chmod setzt Lese- und Ausführungsrechte für alle Benutzer, und schließlich wird (mit root-Rechten) das Programm ins Verzeichnis /usr/local/bin kopiert.

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