Wer sagt, dass Klatsch und Tratsch in einer Linuxzeitschrift keinen Platz haben? K-splitter plaudert Monat für Monat aus dem KDE-Nähkastchen, posaunt Neuigkeiten aus der K-Welt aus und schaut hin und wieder neugierig hinter die Kulissen.
Noch mehr Farbenpracht
Wer in Heft 02/2000 in punkto Themes so richtig Blut geleckt hat und jetzt auf der verzweifelten Suche nach neuen Desktop-Perlen ist, kann mit dem Herumstöbern aufhören, denn auf der Linuxberg-Seite (http://bonn.tucows.com/themes/) dürfte auch der Letzte das passende Theme für seinen Desktop finden.
Aber das ist noch nicht alles, denn die Linuxberg-Macher haben mit http://bonn.tucows.com/themes/themeconvert.tar.gz außerdem ein recht nützliches Skript zusammengestellt, mit dem Sie bequem Ihre alten 1.1.1er Themes (also solche, die noch nicht an das neue Themes-Manager-Format angepasst sind) auf die 1.1.2er Linie trimmen können. Und wer es bisher noch nicht geschafft hat, auf KDE 1.1.2 upzudaten oder sich unter 1.1.1 den Themes-Manager einzeln nachzuinstallieren, der kann mit diesem Skript auch neue Themes auf das alte 1.1.1er Format umkonvertieren.
Praktisch
Sie sitzen gemütlich mit Freund oder Freundin an deren Windows-Rechner und müssen sich einmal mehr anhören, wie unkomfortabel und trist doch so ein Linux-Rechner sei? Okay, zu Hause hätten Sie KDE und all die wundervollen Themes, um diese üble Unterstellung direkt zu entkräften, aber auf einem Windows-Rechner… Vielleicht waren die Macher der Mandrake-Distribution auch schon einmal in dieser Verlegenheit, denn deren Online-Tutorial zu KDE unter http://www.linux-mandrake.com/en/demos/Tutorials/KDEdesktop/index.php3 bietet genau die Munition, die man in einem solchen Falle braucht. Mit vielen Screenshots untermalt bietet das Tutorial Anfängern einen guten und verständlichen Überblick, was KDE alles zu leisten vermag (Abbildung 1).
Klatsch und Tratsch
Wer sagt, dass Programmierer nur coden und nicht gern aus dem Nähkästchen plaudern? Bestes Gegenbeispiel ist Daniel M. Duley – Kennern wohl eher bekannt als “Mosfet” –, der mit http://www.mosfet.org/ eine weitere Seite rund um KDE gestartet hat. Und wie bei einem Entwickler aus dem Kernteam des KDE-Projekts mit ausgeprägtem Grafik-Interesse nicht anders zu erwarten, kann man hier schon heute auf diversen Screenshots bewundern, wie die schöne neue Desktop-Welt von KDE 2 in etwa ausschauen wird. Daneben finden sich auf seiner Seite Tutorials zur KDE-Programmierung sowie weitere interessante KDE-2-Developer-News.
Entdeckerfreud und -leid
Sollten Sie bei all diesen wunderbaren Screenshots Blut geleckt haben und mit genügend Experimentierfreude und Mut ausgestattet sein, so finden Sie unter http://altair.dhs.org/~charles/kde-install.txt ein gut verständliches Installationshowto zu KDE 2 und unter http://altair.dhs.org/~charles/cvsup_build.sh.txt sogar ein Installationsskript. Ein wenig Vorsicht ist dabei jedoch geboten, da sich beides auf den aktuellen CVS-Baum bezieht, der sich täglich ändert und nicht immer unbedingt voll funktionstüchtig sein muss. Doch diese Leiden sollte ein Versionsjunkie ertragen können…
Glossar
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CVS-Baum
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Gerade wenn mehrere Entwickler an einem Softwareprojekt arbeiten, ist ein Verfahren nötig, das verhindert, dass jemand Änderungen seiner Mitprogrammierer aus Versehen überschreibt oder die einzige funktionsfähige Version zerstört. Viele Projekte verwenden daher ein “Concurrent Versions System”. Aus einem CVS-Dateibaum kann auch ein älterer Entwicklungsstand jederzeit rekonstruiert werden, doch am häufigsten wird er natürlich verwendet, um den aktuellen Programmcode zu erhalten.






