K-splitter

Aus LinuxUser 01/2000

K-splitter

Crash und Neuanfang

Wer sagt, dass Klatsch und Tratsch in einer Linuxzeitschrift keinen Platz haben? K-splitter plaudert Monat für Monat aus dem KDE-Nähkästchen, posaunt Neuigkeiten aus der K-Welt aus und schaut hin und wieder neugierig hinter die Kulissen.

Krash

Dass der (Code-)Name nicht immer Programm sein muss, möchten uns die KDE-Entwickler mit der neuen Version 1.89 alias Krash beweisen, die “mirnichtsdirnichts” recht kurz nach Veröffentlichung der Version 1.1.2 (und pünktlich zu Weihnachten) unter dem virtuellen Tannenbäumchen aller KDE-Narren gelandet ist.

Dieses Päckchen hat es in sich. Denn neben einem rundum erneuerten kdelibs– und kdebase-Paket haben die Entwickler noch die KDE-Officesuite koffice mit dazu gepackt. Eine kleine Einschränkung gibt es allerdings: Die Komponenten kimageshop (Bildbearbeitungsprogramm) und katabase (Datenbank) sind in dieser Version noch nicht mit von der Partie.

Auch wenn es sich bei Krash ausdrücklich um Alpha-Software im Vorfeld von KDE 2.0 handelt, die noch nicht für den Alltagsgebrauch empfohlen wird, wollen wir Ihnen schon mal den Mund wässrig machen und zeigen Ihnen in Abbildung 1 einen kleinen Eindruck der schönen neuen Desktop-Umgebung…

Abbildung 1: Schöne neue Welt

Abbildung 1: Schöne neue Welt

Die Zeiten ändern sich

Für nichts gilt diese Aussage momentan wohl so wie für die Tarife der Internet- und Telefon-Provider. Wer kppp nicht nur dazu benutzt, um sicher ins Internet zu gelangen, sondern damit so nebenbei auch noch erfolglos versucht, seine Online-Kosten im Auge zu behalten, hat sich vermutlich schon manches Mal über einen veralteten Tarif seines Gebührenloggers geärgert. Dabei hätte es unter Umständen nur einen Blick auf http://kdecvs.stud.fh-heilbronn.de/cvsweb/kdenetwork/kppp/Rules/Germany/ gebraucht, um dem Dilemma zu entgehen. Dort lassen sich nämlich von Zeit zu Zeit aktualisierte Gebührendateien herunterladen.

Prost!

Kaffee mag nicht ganz das richtige Getränk sein, um auf das neue Millenium anzustoßen, aber das können sie zumindest stilvoll tun: mit den neuen KDE-Kaffeetassen (siehe Abbildung 2), die http://www.freibergnet.de für 20 Mark in seinem Online-Shop für Sie bereit hält. Wer gleich die gesamte WG mit dem richtigen Kaffeebehälter ausstatten möchte, greift vermutlich zum ebenfalls angebotenen Sechserpack.

Selbst ist die Frau

Hübsche KDE-Programme gibt es mittlerweile wie Sand am Meer, aber das richtige Helferlein für Ihre Bedürfnisse ist immer noch nicht dabei? Wer auf seine Traum-Applikation nicht ganz verzichten will, dem bleibt in solchen Fällen nichts anderes übrig, als entweder abzuwarten und aus seiner neuen KDE-Tasse Tee zu trinken, bis jemand anderes sich erbarmt, oder das Programm selbst zu schreiben. Gut und schön, aber aller Anfang ist schwer, und mit der KDE-Programmierung hapert es leider doch ein bisschen? Abhilfe schafft hier die schöne Online-Einführung in die KDE-Programmierung unter http://www.pro-linux.de/work/kdews_infos.html, die schrittweise durch die Programmierung einer Beispiel-Applikation führt und Einblicke in die Untiefen der KDE-Progammierwelt vermittelt. Wem das Online-Lesen zu teuer wird, kann den Workshop auch als pdf-Datei unter http://www.pro-linux.de/work/kde_work.tar.gz zum Offline-Lesen herunterladen. Happy Programming!

Abbildung 2: Der Kaffee ist fertig…

Abbildung 2: Der Kaffee ist fertig…

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