Krash
Dass der (Code-)Name nicht immer Programm sein muss, möchten uns die KDE-Entwickler mit der neuen Version 1.89 alias Krash beweisen, die "mirnichtsdirnichts" recht kurz nach Veröffentlichung der Version 1.1.2 (und pünktlich zu Weihnachten) unter dem virtuellen Tannenbäumchen aller KDE-Narren gelandet ist.
Dieses Päckchen hat es in sich. Denn neben einem rundum erneuerten kdelibs- und kdebase-Paket haben die Entwickler noch die KDE-Officesuite koffice mit dazu gepackt. Eine kleine Einschränkung gibt es allerdings: Die Komponenten kimageshop (Bildbearbeitungsprogramm) und katabase (Datenbank) sind in dieser Version noch nicht mit von der Partie.
Auch wenn es sich bei Krash ausdrücklich um Alpha-Software im Vorfeld von KDE 2.0 handelt, die noch nicht für den Alltagsgebrauch empfohlen wird, wollen wir Ihnen schon mal den Mund wässrig machen und zeigen Ihnen in Abbildung 1 einen kleinen Eindruck der schönen neuen Desktop-Umgebung…
Die Zeiten ändern sich
Für nichts gilt diese Aussage momentan wohl so wie für die Tarife der Internet- und Telefon-Provider. Wer kppp nicht nur dazu benutzt, um sicher ins Internet zu gelangen, sondern damit so nebenbei auch noch erfolglos versucht, seine Online-Kosten im Auge zu behalten, hat sich vermutlich schon manches Mal über einen veralteten Tarif seines Gebührenloggers geärgert. Dabei hätte es unter Umständen nur einen Blick auf http://kdecvs.stud.fh-heilbronn.de/cvsweb/kdenetwork/kppp/Rules/Germany/ gebraucht, um dem Dilemma zu entgehen. Dort lassen sich nämlich von Zeit zu Zeit aktualisierte Gebührendateien herunterladen.



