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Ohne die Kommunikationsmöglichkeiten jenes weltumspannenden Computernetzes namens "Internet" wäre Linux mit Sicherheit nicht zu dem geworden, was es heute ist: All die freiwilligen Programmierer aus aller Welt, die Linux und Linuxanwendungen entwickeln, hätten nämlich niemals zusammengefunden. So erscheint ein Linuxrechner ohne Internetzugang beinahe anachronistisch. Grund genug, ein wenig hinter die Kulissen zu schauen.
Wer sich schon vor der Installation über Linux informieren möchte, wem der der Distribution beiliegende Beipackzettel schlicht zu dürftig ist, oder wer einfach gerne auf ein gutes Buch aus dem Regal zurückgreift, der steht im Buchladen oftmals vor dem Problem: "Welches der vielen Bücher ist jetzt für mich das Richtige?" Wir versuchen einen Überblick zu geben und die Entscheidung zu erleichtern.
Sie wissen nicht, was Sie mit der beiliegenden CD anstellen sollen? Hier erfahren Sie, wie Sie als Linux-Neuling mit ihrer Hilfe eine funktionierende Linux-Installation auf Ihren Rechner bekommen. Das vorliegende Linux Mandrake 6.1 ist schnell installiert, läuft stabil und bringt alles mit, was man von einer modernen Linuxdistribution erwarten kann.
Wer damit liebäugelt, Linux auszutesten, dem schwirren alsbald die Ohren vor lauter Versionsnummern. Dann tönt das rechte Ohr vor lauter "SuSE", das linke vor "Red Hat", da ist von "Distributionen" und "Kernel" die Rede, und dabei wollte man doch nur Linux! Schon hier stellt man fest, dass im Linuxuniversum die Begriffswelt eine andere ist. Der folgende Artikel bringt Licht in den Begriffsdschungel und gibt Entscheidungshilfen für den Einstieg.
Die bei der Installation auf die Festplatte gespielte Software mag für den Anfang reichen, doch früher oder später kommt der Tag, an dem man das eine oder andere neue Programm ausprobieren möchte. Auch ein lapidar hingeworfenes "Installier Dir doch mal xy" als Antwort auf ein Problem wirft zunächst noch mehr Fragen auf – denn eine Datei namens setup.exe ist unter Linux schlichtweg unbekannt. Das Answer Girl hilft aus dieser Sackgasse.
Niemand trennt sich gern von Gewohnheiten, und so tut oft außer dem neuen Linuxrechner auch noch der eine oder andere Windowsrechner als Arbeitstier seinen Dienst. Im Zeitalter der Computernetze spricht viel dafür, Linux- und Windowsrechner den Drucker und die MP3-Sammlung gemeinsam nutzen – und Samba tanzen zu lassen.
Das Gute an Linux und der Open-Source-Welt ist, dass niemand Ihnen vorschreibt, ob und, wenn ja, welchen Desktop Sie benutzen sollen. Ihre Distribution schlägt Ihnen KDE vor? Niemand zwingt Sie, den Vorschlag anzunehmen. Sie möchten gern mal etwas ganz Anderes ausprobieren? Auch kein Problem – denn zum Glück gibt es GNOME…
Jeder spricht von Multimedia, auch wenn keiner so genau weiß, was das eigentlich ist. Wie dem auch sei: Linux verschließt sich den Zeichen der Zeit nicht und zeichnet sich gegenüber anderen Unix-Betriebssystemen durch eine wachsende Unterstützung für alles aus, was bunt, bewegt und laut – kurz Multimedia – ist. Ein paar ausgewählte Tools werden hier vorgestellt.
Noch vor gar nicht allzulanger Zeit hätten Sie zahlreiche Konfigurationsdateien editieren und Skripte schreiben müssen, bevor Sie mit Ihrem Modem endlich im Internet surfen konnten. Heute ist zum Glück alles anders: Wenn Sie nicht zu den glücklichen Menschen gehören, die da den Durchblick haben, gibt es kppp.
"Treiber oder nicht Treiber?", das ist hier die Frage des Linux-Einsteigers, wenn er einen Rechner mit dem freien Betriebssystem beglücken möchte. Die Treiberabdeckung für PC-Komponenten ist zwar inzwischen sehr ansehnlich, aber ein Stück Hardware einfach blind zu kaufen kann zu großem Verdruss führen. Dem kann man aber vorbeugen.



