Linux-Distributionen und Unix-Versionen

Freie Auswahl

Linux bedeutet freie Wahl: Es gibt zahlreiche Distributionen, die für neue oder alte Computer geeignet sind und durch die zahlreichen Desktops auch eine Auswahl nach Geschmack erlauben. Dazu gesellen sich alternative Möglichkeiten, das "Linux-Feeling" zu erreichen.

Wer mit Windows oder macOS arbeitet, hat wenige Entscheidungen zu treffen: Abgesehen vom Hintergrundbild des Desktops ist im Wesentlichen alles vom Hersteller des Betriebssystems (Microsoft oder Apple) vorgegeben. Mit Linux zu arbeiten, bedeutet hingegen vor allem eines: freie Wahl! Das fängt bei der Distribution und dem Desktop (KDE, Gnome, Xfce, LXDE oder vielleicht etwas anderes?) an und setzt sich bei der Auswahl der Anwendungen fort, denn unter Linux können Sie für die meisten Aufgaben unter einer Vielzahl brauchbarer Programme wählen.

Im Schwerpunkt dieser Ausgabe gehen wir auf einige Wahlmöglichkeiten ein. Der Artikel ab der folgenden Seite stellt alternative "große" Distributionen vor, die für den Desktopeinsatz geeignet und auch einsteigertauglich sind – konkret geht es dort um Manjaro Linux, Fedora Workstation, OpenMandriva Lx und Debian GNU/Linux.

Ab Seite 36 stellen wir dann den neuen Linux-Support in Windows 10 vor: Wenn Sie Windows benutzen und schon das Windows Creators Update eingespielt haben, können Sie über den Windows Store ein vollständiges OpenSuse-Leap- oder Ubuntu-System herunterladen und in Windows integrieren. Damit laufen dann Textmodusanwendungen der Linux-Distribution direkt im Terminalfenster unter Windows, ohne dass Sie dazu eine virtuelle Maschine anlegen müssen.

Sonderfälle

Mit speziellen Distributionen für ältere Rechner können Sie Linux auch auf Maschinen installieren und benutzen, die für ein aktuelles Windows oder einen modernen KDE-Desktop nicht mehr ausreichend Leistung bieten. Auf KDE 5 müssen Sie dann verzichten, aber LibreOffice läuft z. B. selbst auf 15 Jahre alten Rechnern. Ab Seite 41 stellen wir Arch Bang Linux, Q4OS, 4MLinux und SliTaz GNU/Linux vor. Apropos LibreOffice: Auch dazu gibt es mit SoftMaker Office eine Alternative – die Betaversion der kommenden Version 2018 haben wir angetestet (Seite 106).

Schließlich wird es ab Seite 46 exotisch: Neben Linux gibt es noch andere Unix-Systeme, die Linux ähneln, obwohl sie sich technisch stark unterscheiden. Im Artikel über alternative Unixe gehen wir vor allem auf FreeBSD und dessen Distributionen GhostBSD und TrueOS (Abbildung 1) ein.

Abbildung 1: TrueOS ist keine Linux-, sondern eine FreeBSD-Distribution, lässt sich aber ähnlich nutzen.

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