Unix-artige Betriebssysteme

Alternative Unixe

Linux gehört zur Familie der Unix-artigen Systeme – "Familie" bedeutet, dass es noch Verwandte gibt: Wir stellen eine Auswahl weiterer Unix-Systeme vor und verraten, ob es sich lohnt, diese kennenzulernen.

Die deutsche Wikipedia hat einen Eintrag zum Begriff "Unixoides System" [1], der eine bis ins Jahr 1969 zurückreichende Familiengeschichte mit freudigen und unerfreulichen Wendungen erzählt. Das Adjektiv "unixoid" hat es bisher nicht in den Duden geschafft, und auch wir wollen es für diesen Artikel meiden und lieber von Unix-artigen oder Unix-ähnlichen Systemen sprechen.

Abbildung 1 zeigt die von der Wikipedia-Seite übernommene Übersicht der wichtigsten Abspaltungen vom Original-UNIX sowie zwei parallele Entwicklungsstränge, die in Linux münden. Die beiden großen Unterfamilien sind BSD (Berkeley Software Distribution, so nach der Universität von Kalifornien in Berkeley benannt) und AT&T, und die meisten heute noch verfügbaren Unix-artigen Systeme gehören einer dieser Linien an. Linux fällt da aus dem Muster heraus: Den Kernel hat Linus Torvalds nur in Anlehnung an Unix, aber ohne Zugriff auf den Quellcode, entwickelt, und die zusätzlich benötigten Tools stammen vom GNU-Projekt, das schon im Namen GNU (rekursiv: GNU is not Unix) deutlich macht, dass es keine direkte Verwandtschaft mit Unix gibt. Damit ist das erfolgreichste Unix-artige System kein Unix.

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