DNS-Server BIND übersetzt Rechnernamen in IP-Adressen

Übersetzer

Wer "www.easylinux.de" in die Firefox-Adresszeile eingibt, kann auf unsere Webseite zugreifen – doch wie findet der Browser unseren Server? Das Domain Name System (DNS) übersetzt den Namen in eine IP-Adresse.

Die meisten Webseiten haben Namen, die man sich merken kann: So erreichen Sie z. B. die Seite von EasyLinux unter www.easylinux.de, und auch unsere Schwestermagazine LinuxUser und Linux-Magazin haben mit www.linux-user.de und www.linux-magazin.de gleich lautende Adressen im Netz. Wenn Sie unsere Webadresse ins Adressfeld des Browsers eingeben, holt das Programm die Startseite von unserem Webserver. Aber wie findet es den Server?

IP-Adressen

Das Internet basiert auf numerischen IP-Adressen (IP = Internet Protocol). Die haben klassisch die Form 12.34.56.78, bestehen also aus vier durch Punkte getrennten Zahlen, die jeweils zwischen 0 und 255 liegen. Jeder Rechner, der im Internet erreichbar sein soll, muss eine solche Adresse besitzen: Der Webserver, auf dem die EasyLinux-Webseite liegt, hat z. B. die IP-Adresse 195.122.146.187. IP-Adressen dieser Form heißen auch IPv4-Adressen, was sich auf die Internet-Protocol-Version 4 bezieht.

Wollen Sie von Hand die IP-Adresse zu einem Rechnernamen nachfragen, verwenden Sie das Kommandozeilentool dig – es ist recht gesprächig, die gesuchte Antwort verbirgt sich in der Ausgabe hinter der Zeile ANSWER SECTION:

esser@m2:~ $ dig easylinux.de
[...]
;; ANSWER SECTION:
easylinux.de.           13447   IN      A       195.122.146.187

Mit IPv6 gibt es auch eine moderne Alternative, Adressen im Version-6-Format haben ein anderes Format und können deutlich länger sein, ein Beispiel ist die Adresse 2001:41c8:20::b31a (des Webservers für www.internetsociety.org). Auch die IPv6-Adresse können Sie mit dig erfragen, dazu hängen Sie noch ans Ende

...

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