Linux und Windows – ähnlich und doch verschieden

Eine Welt für sich

Vor den ersten Experimenten mit Linux hilft ein Überblick, in welchen Bereichen sich Linux und Windows unterscheiden – und wo die Unterschiede eher unbedeutend sind. Wir sprechen die wichtigsten Punkte an.

Oft wird Linux mit dem Spruch "verkauft", es wäre "das bessere Windows". Dieser Satz ist in mancher Hinsicht richtig, in anderer Hinsicht aber auch völlig falsch.

Richtig: Linux und Windows sind beides Betriebssysteme, also die Basissoftware für Ihren Computer, ohne die gar nichts geht. (Genau genommen geht schon was: Sie können den Rechner auch ohne Betriebssystem starten und dann mit den Einstellungen im BIOS bzw. UEFI-Setup herumspielen – mehr geht aber wirklich nicht.)

Auf dieser Ebene können Sie Windows und Linux also vergleichen, und es gibt viele Gründe dafür, zu behaupten, dass Linux ein besseres Betriebssystem als Windows ist; Klassiker sind hier Sicherheit (z. B. vor Viren, vor dem Zugriff anderer Anwender auf Ihre Dateien) und Stabilität (was Programm- und Systemabstürze oder die Möglichkeit, den Computer über Tage, Monate oder Jahre ohne Neustart durchlaufen zu lassen, betrifft).

Falsch: Die häufigste Fehlinterpretation dieser Aussage (und sie ist wirklich ganz falsch) ist, dass Linux im Grunde ein verbessertes Windows wäre. Daraus folgert man dann nämlich (immer noch falsch), dass man mit Linux exakt dieselben Dinge wie mit Windows tun kann – vor allem beliebige Windows-Programme laufen lassen und beliebige Windows-kompatible Hardware einstöpseln und nutzen.

Aus dieser Fehlinterpretation entsteht dann schnell eine Frustquelle: "Wieso laufen Word und Excel nicht unter Linux? Mit der setup.exe-Datei mag Linux einfach nichts anfangen. Und das Ballerspiel aus dem Supermarkt geht auch nicht!"

Um es ganz deutlich zu sagen: Linux ist nicht Windows, und ohne größeren Aufwand werden Windows-Programme nicht funktionieren! Was wollen Sie dann mit Linux, wenn nicht mal Word,

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