Die Desktop-Alternativen LXQt und Budgie

Klein, aber oho

Wer Linux nutzt, hat die Wahl aus einem ganzen Füllhorn voller Desktop-Umgebungen. LXQt und Budgie sind leichtfüßige Vertreter mit geringem Ressourcenverbrauch.

Die Phrase "Dieses Jahr ist das Jahr des Linux-Desktops" ruft in der IT der Gegenwart vor allem eines hervor: sanftmütiges Lächeln. Dazu muss man wissen, dass es kein Geringerer als Linux-Erfinder Linus Torvalds selbst war, der dem freien Betriebssystem eine goldene Zukunft auch auf Desktop-PCs voraussagte. Das ist allerdings schon etliche Jahre her: Seinerzeit empfanden viele Nutzer Windows auf dem Desktop als viel zu instabil. Auch deshalb rechnete man sich im Linux-Lager reale Chancen aus, Windows Marktanteile streitig zu machen. Die Geschichte hat gezeigt, dass dieser Plan nicht aufgegangen ist: Bis heute hat Linux auf Desktops keine erwähnenswerte Verbreitung erreicht. Viele Nutzer, die einen Unix-Unterbau auf dem Computer an ihrem Arbeitsplatz wollten, sind zwischenzeitlich zu macOS abgewandert. Und Windows präsentiert sich in aktuellen Versionen hinreichend stabil, um keine Nutzer mehr entnervt nach Alternativen suchen zu lassen. Spötter sagen, Linux sei mittlerweile auf dem Desktop in der Breite durchaus angekommen – allerdings bei Smartphones und Tablets und in Form von Android.

Bei allen Problemen mit Linux auf Desktops ist aber auch klar: Viele Nutzer weltweit setzen täglich auf Linux auf dem eigenen Computer und erzielen damit gute Ergebnisse. Bis heute zeichnet sich Linux durch eine große Wahlfreiheit in Sachen Benutzeroberfläche aus: Zwar dominieren die Platzhirsche KDE und Gnome das Geschehen, doch wer Alternativen sucht, schöpft aus einer riesigen Anzahl alternativer Desktop-Umgebungen. Gerade für Ubuntu-Nutzer wird dieses Thema jetzt wieder aktuell: Weil Mark Shuttleworth als Ubuntus Mäzen kürzlich angekündigt hat, Canonical werde die Entwicklung der bisherigen Standardoberfläche Unity mit der nächsten Ubuntu-Version einstellen, sind Ubuntu-Nutzer auf der Suche nach einem Ersatz. Gnome 3 mit der Gnome-Shell, das Ubuntu zukünftig als Standard-Desktop nutzen wird, macht längst

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