Shell-Jobs im Griff mit "jobs", "bg", "fg" & Co.

Jobsuche

Jedes laufende Programm ist aus Linux-Sicht ein eigener Prozess. Neben dem Prozesskonzept gibt es aber noch den Begriff "Job": Den nutzt die Shell für Prozesse, die sie in Ihrem Auftrag startet – und diese Jobs können Sie mit Shell-eigenen Befehlen beeinflussen.

Über die Prozessverwaltung mit Kommandozeilentools wie ps, top und kill haben wir zuletzt 2012 geschrieben [1], aber neben Prozessen können Sie auch "Jobs" verwalten: So nennt die Shell alle Prozesse, die Sie durch Befehlseingaben aus ihr heraus starten. Arbeiten Sie parallel in mehreren Shells, sind die Jobs dieser Shells voneinander getrennt.

Eine Übersicht aller zur Shell gehörenden Jobs erhalten Sie mit dem Kommando jobs, das am Anfang jeder Zeile eine Job-Nummer, den Status und den Befehl anzeigt:

esser@easy:~$ jobs
[2]-  Läuft     xeyes &
[3]+  Läuft     nedit artikel.txt &

Haben Sie aus einer Shell heraus noch keine weiteren Programme gestartet (oder diese alle bereits beendet), ist die Liste leer: Es gibt dann keine Jobs. Ansonsten beginnt die Nummerierung immer bei 1, "fehlende" Nummern (wie im Beispiel) bedeuten, dass Jobs schon wieder beendet wurden. Wenn Sie alle Jobs beenden und dann neue starten, fängt die Zählung wieder von vorne (mit Job-Nummer 1) an.

Das Tool kann neben den Job-Nummern auch die Prozessnummern anzeigen, dazu rufen Sie es mit der Option -l auf:

esser@easy:~$ jobs -l
[2]- 18800 Läuft     xeyes &
[3]+ 18807 Läuft     nedit artikel.txt &

Hinten und vorn

Welche Vorteile hat das Job-Konzept im Vergleich zur einfachen Betrachtung der Prozesse? Einer der interessantesten Punkte ist die Möglichkeit, Jobs in den Vordergrund oder in den Hintergrund zu schieben. Ein Programm, das (aus Sicht der Shell) im Vordergrund läuft, blockiert diese Shell: Sie können dort dann keine weiteren Befehle eingeben. Der

...

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