Dateien in der Shell zu Cloud-Diensten hochladen

Dropbox & Co. steuern

Mit "rclone" greifen Sie auf der Kommandozeile auf Onlinespeicher zu, die via "rsync" nicht zu erreichen sind – so können Sie z. B. Dateien in die Dropbox legen und anschließend die lokale Version löschen.

Rsync ist ein beliebtes Tool, um Dateien und Verzeichnisse auf verschiedenen Rechnern zu synchronisieren (siehe den vorherigen Artikel), und Sie können damit auch große Dateien auf einen anderen Rechner auslagern (und dann von der Platte löschen, um Platz zu gewinnen). Das gelingt aber nur, wenn Sie auf allen beteiligten Rechnern das Recht haben, rsync auszuführen – meist bedeutet das, dass Sie sich auf diesen PCs via SSH einloggen können.

Setzen Sie einen der Cloud-Storage-Dienste wie Dropbox, Google Drive oder Microsoft OneDrive ein, ist das nicht der Fall: Die Anbieter stellen eigene Tools für das automatische Hochladen von Dateien bereit oder setzen voraus, dass Sie die Web-Oberfläche des Dienstes nutzen. Beides verhindert zuverlässig eine Automatisierung nach eigenen Vorstellungen, etwa mit einem Shell-Skript.

Hier hilft das Tool rclone [1], das ähnliche Features wie rsync bietet, sich aber auf die Zusammenarbeit mit Cloud-Storage-Diensten konzentriert. Wir zeigen am Beispiel eines Dropbox-Kontos, wie Sie per Shell-Befehl Dateien in die Dropbox laden können – und zwar ohne sie dauerhaft in einem synchronisierten Verzeichnis ~/Dropbox/ liegen zu lassen.

"rclone" installieren

Auf der Heft-DVD finden Sie unter programme/andere/rclone/ die Datei rclone-v1.36-linux-amd64.zip, die Sie mit unzip entpacken können – dadurch entsteht ein Ordner rclone-v1.36-linux-amd64, aus dem Sie die beiden Dateien rclone und rclone.1 jeweils in die Verzeichnisse /usr/bin/ und

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