Alte Games auf neuer Hardware

Zurück in die 80er

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Schwelgen Sie mit uns in Erinnerungen: Mit den vorgestellten Software-Emulatoren spielen Sie alte Klassiker unter modernen Linux-Distributionen. Wir stellen ein paar Programme vor, die Computer aus den 80ern nachahmen.

Vor vielen, vielen Jahren scheuchten Anwender einen Klempner namens Mario durch eine pixelige, grüne Landschaft, schossen sich in 2-D-Welten durch Horden von Monstern und versuchten, alle gelben Punkte zu fressen, bevor das Gespenst um die Ecke kam. Die alte Software aus dem vorherigen Jahrhundert läuft nicht mehr unter modernen Linux-Distributionen, und die einstigen Computer und Videospielkonsolen sind zudem meist defekt, verkauft oder gar entsorgt. Glücklicherweise gibt es Emulatoren, welche die alte Hardware so perfekt nachahmen, dass sie sogar die Originalspiele starten. Wir stellen Programme vor, die alte Automaten, Heimcomputer und Spielekonsolen simulieren – einer kleinen Zeitreise steht somit nichts mehr im Weg.

Anschluss gesucht

Zunächst müssen Sie die alten Programme, Spiele und Dokumente irgendwie auf Ihren aktuellen Computer bringen. Für die bis Mitte der 1990er-Jahre eingesetzten Disketten finden Sie vereinzelt im Handel oder auf Flohmärkten passende Laufwerke. Moderne Rechner bieten allerdings keine Anschlüsse mehr dafür. Zudem verwenden die alten Systeme eigene Speicherformate. Eine mit dem Commodore 64 bespielte Diskette kann ein PC-Laufwerk daher nicht lesen. Etwas besser sieht es mit der PlayStation aus: Bereits die erste Ausgabe von 1994 enthielt ein CD-Laufwerk, und passende Spiele erhalten Sie günstig auf Flohmärkten oder bei Ebay. Videospielkonsolen und Handhelds wie der Game Boy von Nintendo nutzen individuelle Steckmodule, und die Inhalte wandern nur mit speziellen, selbst gebastelten Lesegeräten auf den PC.

Wenn Sie einen Computer emulieren möchten, benötigen Sie außerdem das passende Betriebssystem. In den meisten Heimcomputern aus den 1980er-Jahren war diese Software fest im Gerät verbaut. Ein Paradebeispiel ist wieder der Commodore 64. Auch hier hilft häufig nur das manuelle Auslesen,

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