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© Dmitri Stalnuhhin, 123RF

Chat- und Instant-Messaging-Dienste unter Linux

Zugetextet

Facebook- und Google-Plus-Chat, Skype, ICQ, Internet Relay Chat (IRC) und viele andere Dienste bieten die Möglichkeit, bei der Arbeit am Rechner im Kontakt mit Freunden und Kollegen zu bleiben, ohne dafür zum Telefonhörer zu greifen. Wir stellen Anwendungen für Linux vor, mit denen Sie die Chatdienste nutzen können.

Wie kontaktieren Sie Kollegen, Freunde oder Verwandte, wenn Sie nur kurz eine Information weitergeben und nicht mit einem Anruf stören möchten? Der Klassiker der Handybesitzer ist die SMS (Short Message Service, deutsch: Kurznachrichtendienst), es gibt sie schon seit Anfang der 90er Jahre, als das digitale D-Netz die analogen Mobilfunknetze (A-Netz bis C-Netz) verdrängt hat. Wer keine SMS-Flatrate, aber mobiles Internet auf dem Smartphone hat, installiert noch WhatsApp und ist damit häufig schon ausreichend versorgt.

Doch sind SMS und WhatsApp an eine Handynummer gekoppelt, und bei ausgeschaltetem Mobilgerät funktioniert auch der Zugriff auf die WhatsApp-Webseite [1] nicht – es gibt also Gründe, nach Alternativen zu suchen. E-Mails stehen für einen gemächlicheren Austausch, und die meisten Mailprogramme stellen eine laufende Konversation unübersichtlich dar. Instant-Messaging-Dienste (IM) übertragen Nachrichten verzögerungsfrei, und der bekannteste Vertreter war über viele Jahre das 1996 gestartete ICQ (ausgesprochen: I seek you, deutsch: Ich suche Dich).

ICQ

Der populäre Dienst, der Anwendern nach Anmeldung eine dauerhafte ICQ-Rufnummer zuteilte, wurde später an AOL (America Online) und von dort weiter an die russische Mail.Ru Group verkauft. ICQ ist weiterhin in Betrieb, und die alten ICQ-Nummern sind noch gültig, auf der Webseite gibt es sogar zwei Linux-Client-Pakete [2] für 32- und 64-Bit-Installationen. Das Programm zu installieren und zu starten, ist kein Problem, aber aus dem Client heraus gelingt die Anmeldung mit ICQ-Nummer und Passwort nicht (Abbildung 1), obwohl ein Login auf der Webseite funktioniert – über die ist aber kein

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