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Linux und Windows parallel nutzen

Virtuelle Maschinen

Wenn Sie regelmäßig Linux und Windows nutzen, aber nicht immer neu booten wollen, installieren Sie eines der Betriebssysteme als Gast in einer virtuellen Umgebung. Wir beschreiben die Einrichtung von VirtualBox unter Linux und Windows.

Eine inzwischen klassische Möglichkeit, Linux zunächst auszuprobieren, ist die Benutzung einer Live-DVD (z. B. Knoppix 8 auf unserer Heft-DVD), aber ein von DVD gebootetes Linux arbeitet deutlich langsamer als eine richtige Installation, weil der Zugriff auf die DVD so träge ist. Besser ist dann schon eine virtuelle Maschine (VM), die Sie auch unter Windows schnell angelegt und mit einer Linux-Distribution ausgestattet haben. Anders herum können Sie auch auf einem bereits installierten Linux-System eine VM erstellen und darin Windows einrichten, und die übrigen Kombinationen (Windows unter Windows, Linux unter Linux) sind ebenfalls möglich.

Wir zeigen Ihnen in diesem Artikel, wie Sie das Virtualisierungsprogramm VirtualBox unter Linux oder Windows installieren und dann ein Gastsystem in der VM einrichten.

Generell unterscheidet sich die Betriebssystem-Installation in einer virtuellen Maschine nicht von der auf einem echten Rechner, weswegen Sie die Beschreibung der OpenSuse- oder Kubuntu-Einrichtung (aus älteren Ausgaben) auch für die Linux-Installation in der VM verwenden können.

Vor- und Nachteile

Linux oder Windows auf einer virtuellen Maschine statt direkt auf dem PC zu installieren, hat Vor- und Nachteile. Auf der Habenseite steht die einheitliche Hardware: VirtualBox gaukelt dem Betriebssystem ja bestimmte Hardware-Komponenten (etwa den Festplatten-Controller, die Grafik- und die Netzwerkkarte) vor, und die sind immer dieselben, egal auf welchem Rechner VirtualBox läuft; lediglich der Prozessor wird "durchgereicht": Sie sehen also in der virtuellen Maschine genau die CPU, die auch im Rechner steckt.

Die virtuellen Komponenten der VirtualBox-VMs werden alle von Linux und Windows unterstützt, es kann also keine Probleme beim Einrichten geben, das

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