Software

Neue Software (Teil 1/2)

Im Quartalsrhythmus erscheinen viele Programme in neuer Version. Eine Auswahl stellen wir regelmäßig vor. Auf der Heft-DVD finden Sie die passenden Pakete und Installationshinweise. (Teil 1/2)

Audacious 3.8.2 – Handlicher Audio-Player

Gerade in der IT-Welt war früher nicht alles besser. Aber schon um die Jahrtausendwende waren manche Programme einfach gut genug und dabei übersichtlich. Hier fallen der Redaktion sofort Musikabspielprogramme wie XMMS oder sein Windows-Vorbild Winamp ein. Mit Audacious gibt es einen Nachfolger, der wie sie auf Spielereien verzichtet.

Wer vor zehn Jahren Windows benutzt hat, kennt sicher Winamp [1], ein Musikabspielprogramm, das damals unter Windows-Anwendern Kultstatus besaß. Sein freies Linux-Gegenstück hieß XMMS [2]. Beide sind längst den Weg alles Irdischen gegangen.

Würdiger Nachfolger

Gut, dass es mit Audacious (Abbildungen 1 und 2) [3] einen XMMS-Nachfolger gibt: Das simple Programm, das als "Luxus-Features" eine Playlist und einen Equalizer bietet, findet noch heute Anhänger. Denen gelten eine automatische Online-Lyrik- und Metadaten-Suche oder eine Auto-DJ-Funktion als Ballast, der bloß von der Musik ablenkt.

Abbildung 1: Mit Original-Winamp-Skins ahmt Audacious das Äußere des vor langer Zeit einmal populären Windows-Programms nach.
Abbildung 2: Auch in seiner inzwischen zum Standard avancierten GTK-Benutzeroberfläche bleibt Audacious einem Bedienkonzept treu, das schon im letzten Jahrhundert gut funktioniert hat.

Wenn Sie einfach nur Musikdateien abspielen möchten, brauchen Sie einen Großteil der Funktionen von Schwergewichten wie Amarok [4] oder Clementine [5] tatsächlich nicht. Das schlanke Programm Audacious, das im Test stets deutlich unter 100 KByte Speicherbelegung blieb, reicht völlig.

Audacious startet in einem schlichten GTK-Interface, das sich bruchlos in heutige Desktop-Umgebungen einfügt. Es gibt außerdem eine Winamp-Oberfläche, die den alten, im Netz noch verfügbaren Winamp-Skins zu neuem Glanz verhilft.

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