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Homebanking mit MoneyPlex

Kassensturz

Wer Konten bei mehreren Banken hat, schlägt sich beim Homebanking mit verschiedenen Websites herum. MoneyPlex bietet einen Ausweg: Es vereint viele Konten unter einer einheitlichen Oberfläche.

Für die meisten alltäglichen Bankgeschäfte ist der Weg in eine Filiale der eigenen Hausbank unnötig, stattdessen verwalten Sie das Konto bequem von zu Hause aus. Mit dem Komfort ist es aber vorbei, wenn Sie mehrere Konten bei unterschiedlichen Banken besitzen: Dann schlagen Sie sich mit diversen Websites herum, die in Sachen Bedienung teils stark voneinander abweichen. Die gute Nachricht ist: Es geht auch einfacher. Dank des HBCI-Protokolls und eines passenden Homebanking-Programms verwalten Sie alle Konten unter einer einheitlichen Oberfläche – auch dann, wenn Sie Kunde mehrerer Banken sind.

HBCI gegen das Chaos

HBCI ist die Abkürzung für "Homebanking Computer Interface". Es handelt sich um einen offenen Standard, den verschiedene Banken schon vor Jahren als Gruppe entwickelt haben und den heute die Deutsche Kreditwirtschaft (DK) als Branchenverband pflegt und weiterentwickelt. Die Idee hinter HBCI ist simpel: Alle Banken, die das Protokoll unterstützen, stellen auf ihren Servern eine Schnittstelle mit definierten Befehlen zur Verfügung. Programme nutzen diese und wickeln darüber ihre Banking-Aufgaben ab. Bei den meisten Banken ist die eigene Homebanking-Website im Hintergrund selbst per HBCI mit den Bankservern verbunden. Weil praktisch alle namhaften Geldinstitute der DK angehören, findet sich kaum eine Bank, die auf HBCI-Support verzichtet.

MoneyPlex

Das HBCI-Protokoll alleine ist aber nur die halbe Miete. Wenn Ihre Bank HBCI unterstützt, brauchen Sie zusätzlich ein passendes Programm, das ebenfalls HBCI-kompatibel ist und mit den Servern Ihrer Bank sprechen kann. Während Windows- und Mac-Anwender aus einer Vielzahl verschiedener Optionen wählen können, finden sich für Linux nur wenige HBCI-kompatible Bankingprogramme. Das liegt auch daran, dass HBCI ein rein deutscher Standard ist, der außer in Deutschland praktisch kaum Verbreitung gefunden hat. Die gute Nachricht ist, dass für Linux mit MoneyPlex mindestens ein professionelles Tool zur Verfügung steht.

Der Hersteller Matrica bietet sein Programm in vier Versionen an: Neben der normalen Version MoneyPlex 16 stehen auch die Varianten "free & easy" sowie "Pro" und "Business" zur Wahl. Letztere sind empfindlich teurer und bieten fast nur Funktionen, die für Endanwender von untergeordnetem Interesse sein dürften. Die "free & easy"-Version hingegen ist in ihrem Funktionsumfang stark eingeschränkt und für viele alltägliche Aufgaben kaum geeignet. Sie ist als Demovariante gedacht, die Kunden vor dem Kauf zunächst ausprobieren können. Wer lediglich Girokonten verwalten möchte, ist mit der Standardversion also gut bedient. Die kostet für Linux 49,90 Euro. Der Erwerb der Software gelingt am besten über die Hersteller-Website [1]. Wer per Vorkasse zahlt, bekommt den Lizenzschlüssel zugeschickt und wandelt damit nach der MoneyPlex-Installation die "free & easy"-Version in eine Vollversion um.

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