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Alternatives Officepaket von SoftMaker

Nürnberger Büroprogramme

SoftMaker aus Nürnberg hat eine neue Linux-Version seines Officepakets veröffentlicht. Wir berichten, wie sich die 70-Euro-Software auf aktuellen und älteren Linux-PCs schlägt und welche neuen Features es gibt.

Anfang Dezember ist die Linux-Version von SoftMaker Office 2016 [1] erschienen: Das alternative Officeprogramm wirbt mit guter Kompatibilität zu Microsoft Office und geringem Ressourcenbedarf, empfiehlt sich also auch für den Einsatz auf älteren Rechnern. Neben der schon länger verfügbaren Version für Windows gibt es auch aktuelle Android-Ausgaben (für Smartphones und Tablets). Da das Officepaket erst kurz vor Redaktionsschluss erschienen ist, beschränken wir uns auf einen Kurztest, der hauptsächlich die Textverarbeitung beschreibt.

Das Programmpaket kostet in der Standardversion knapp 70 Euro, während es für 100 Euro die Professional-Version gibt, welche zusätzlich die vier Wörterbuchprogramme "Duden Korrektor", "Duden: Deutsches Universalwörterbuch", "Duden: Großes Fremdwörterbuch" und vier Langenscheidt-Wörterbücher integriert. Außerdem wird ein Plug-in für Thunderbird mitgeliefert. Wer bereits eine ältere Version des Officepakets einsetzt, kann für 40 bzw. 60 Euro ein Update kaufen. Um das Programm unter Windows und Linux einzusetzen, sind Lizenzen für beide Programmversionen nötig: Es gibt ein Bundle (Professional-Versionen: 130 Euro, als Update für 90 Euro). In jedem Fall erwerben Kunden damit Downloadversionen, die früher erhältlichen Boxen mit gedruckter Dokumentation sind auf der Webseite nicht zu finden, und bei Amazon gibt es nur eine Boxversion für Windows.

Beim Umfang der eigentlichen Office-Software gibt es keinen Unterschied zwischen den Standard- und Professional-Versionen, Sie erhalten

  • TextMaker, eine Textverarbeitung im Stil von Word und LibreOffice Writer,
  • PlanMaker, die Tabellenkalkulation (wie Excel und Calc) sowie
  • Presentations, das Präsentationsprogramm (wie PowerPoint und Impress).

Alle Programme

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