Effektvoll

VLC bringt etliche Video- und Audioeffekte mit: Ein Equalizer ist ebenso vorhanden wie ein Compressor, der die Unterschiede zwischen lauten und leisen Stellen verringert. Der Spatializer fügt Raumklang hinzu.

Noch umfangreicher fällt die Palette der Videoeffekte aus. Neben Helligkeits-, Kontrast- und Schärfereduzierungen schneidet das Programm auf Wunsch störende Ränder ab. Hinzu kommen psychedelische Effekte wie Farbverfälschungen und Wasserwellen. Wichtiger sind sicher die leistungsfähigen Deinterlacer, welche die beim Analog-TV zeitversetzt übertragenen Halbbilder kaschieren. Auf Wunsch spielt das Programm Audiodateien und Videos langsamer oder schneller ab.

Bei der aktuellen Version 2.2.1 handelt es sich um die erste Bugfix-Release, die Entwickler meist aus gutem Grund einer auf "0" endenden Version nachschicken. Die im Februar erschienene Version 2.2.0 hat dagegen zahlreiche neue Features eingeführt. So nutzt die Videowiedergabe nun Hardwarebeschleunigung. Bereits gespielte Videos starten an der früheren Stelle. Viele um 90 Grad verdrehte Aufnahmen stellt das Programm nun auf die Füße. Auch die Unterstützung für Blu-rays (siehe auch den Blu-ray-Artikel ab Seite 60 in dieser Ausgabe) und weitere Codecs wurde ausgebaut.

Die Redaktion meint

Wer sich einen Player für alle Audiodateien und Videos wünscht, ist mit VLC bestens bedient.

Bewertung

5 von 5 Sternen

Pale Moon 25.4.1 – "Firefox" mit konservativer Oberfläche

Firefox ist freie Software. Darum ist es rechtlich kein Problem, die aktuelle Anzeige-Engine von Firefox mit seiner Benutzeroberfläche aus vergangenen Jahre zu verknüpfen. Vor allem auf dem klassischen Desktop mit Maus und hinreichend großem Schirm bewährt sich der so entstandene Fork Pale Moon.

Firefox ist in Deutschland seit langem der beliebteste Webbrowser. Doch nicht alle Neuerungen der letzten Zeit stoßen auf ungeteilte Gegenliebe: Insbesondere die weit gehende Umgestaltung der Benutzeroberfläche in Firefox 29 (März 2014) hat viele Anwender vor den Kopf gestoßen.

Das Menü versteckt sich nun hinter einem Button am rechten Fensterrand und wurde passend für die Fingerbedienung auf dem Tablet als Icon-basiertes Flächenmenü umgestaltet (Abbildung 2, rechts). Die Vor- und Zurück-Buttons hängen fest an der Adressleiste. Dafür ist der dort eigentlich logisch platzierte Bookmark-Button aus dem Adressfeld herausgewandert und bildet mit dem Bookmark-Ausklappmenü einen ebenfalls unzertrennbaren Kombo-Button.

Abbildung 2: Aktuelle Browsertechnik in altem Gewand: Pale Moon sieht aus wie der gut eineinhalb Jahre alte Firefox 25, zeigt aber Webseiten genauso an wie die aktuelle Firefox-Version.

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