Angeklickt

Im Internet gibt es mehrere Milliarden Webseiten – auch Suchmaschinen helfen nur bedingt, die berühmte Nadel im Heuhaufen zu finden. EasyLinux stellt in jeder Ausgabe eine Sammlung besonders interessanter Websites vor. Sollten Sie auch eine dieser Web-Perlen kennen, schicken Sie uns eine Mail an redaktion@easylinux.de mit dem Betreff "Angeklickt" und einer kurzen Beschreibung der Seite. Bei Veröffentlichung Ihres Vorschlags erhalten Sie kostenlos ein Mini-Abo eines Magazins unseres Verlags. (Thomas Leichtenstern/tle/hge)

Linux: Suchen und finden

In herkömmlichen Suchmaschinen wie Google nach Linux-relevanten Themen zu suchen, gleicht nicht selten einer Sisyphusarbeit, da zu viele irrelevante Treffer auftauchen, weil Suchmaschinen-Spammer und Preisvergleichsseiten durch geschickte Suchmaschinenoptimierung die ersten Seiten belegen. So empfand es auch Christoph Langner, dessen Projekt linuxundich.de wir bereits vorstellten.

Er hat über 150 Seiten mit Linux-Bezug ausgewählt und bietet benutzerdefinierten Google-Suchen an, die nur auf diesen Seiten suchen. Treffer werden dabei in mehrere Kategorien wie Blogs, Foren, Shops, Magazine oder Bücher unterteilt, so dass Sie schnell genau das zu sehen bekommen, was Sie suchen.

Sollten Sie eine Seite betreiben, die thematisch zur Suchmaschine passt, melden Sie sich beim Webmaster, er nimmt sie dann gerne mit in die Liste auf.

Webseite: http://tuxsucht.de/

Sprache: Deutsch

Thema: Linuxbezogene Suche

EasyLinux meint:

Wer ohne Spam und Werbung schnell qualifizierte Treffer zum Thema Linux erhalten möchte, ist bei "tuxsucht.de" genau an der richtigen Adresse.

Sh(n)ell erklärt

Viele Linux-Einsteiger tun sich mit der verwirrenden Vielfalt an Befehlen und Optionen in der Shell schwer. Auch der Blick in die häufig umfangreiche "Manpage" hilft da nicht immer weiter.

Wer ohne große Umstände sehen möchte, was sich z. B. hinter dem Befehl iptables -A INPUT -i eth0 -s ip-to-block -j DROP verbirgt, nimmt die Seite explainshell.com zuhilfe. Die Web-Anwendung hält Hilfeseiten für vielle Shell-Programme vor und bereitet sie grafisch auf, indem sie nur die relevanten bzw. angeforderten Abschnitte anzeigt. Da die Seite unter der GPL steht, können Profis den Code auch von Github herunterladen und auf einem eigenen Server aufsetzen. Derzeit bietet explainshell.com leider nur englische Versionen der Manpages.

Webseite: http://explainshell.com/

Sprache: Deutsch

Thema: Anonymisierte Websuche

EasyLinux meint:

Durch das Reduzieren der Manpage-Inhalte auf die relevanten Informationen eignet sich die Webseite für die schnelle Recherche zu Shell-Befehlen.

Zeitschaltung

Cron ist ein Systemdienst, über den Sie regelmäßig auszuführende Aktivitäten automatisieren können. Für die Verwaltung müssen Sie dabei eine Cron-Tabelle (kurz Crontab) bearbeiten, was selbst hartgesottenen Linuxer manchmal misslingt, weil der Aufbau dieser Datei nicht intuitiv ist.

Hier hilft das "Crontab-Generator"-Projekt. Eine übersichtliche Oberfläche erlaubt Ihnen die Anwahl der Zeit und die Eingabe des auszuführenden Befehls. Ein Klick auf Generate Crontab Line erzeugt danach den passenden String, etwa 0 */12 * * 1-5 /bin/bash >/dev/null 2>&1. Ob das Intervall Ihren Vorstellungen entspricht, zeigt darunter eine Vorschau mit den ersten fünf Schaltzeiten. Um die Zeile ins System zu integrieren, öffnen Sie ein Terminalfenster und bearbeiten Ihre individuelle Crontab mit dem Kommando crontab -e – im startenden Editor fügen Sie dann den generierten Eintrag ein.

Webseite: http://www.crontab-generator.org/

Sprache: Englisch

Thema: Cronjobs einfach einrichten

EasyLinux meint:

Wer mit den kryptischen Zeilen der Crontab-Datei Probleme hat, findet im Crontab Generator eine exzellente Hilfestellung.

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