Ordnung auf der Platte

Tausende Dateien und Ordner: den Überblick behalten

07.04.2014
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Überquellende Papierstapel mit unsortierter Post erschweren die Suche nach einem wichtigen Dokument, und das gilt analog auch für digitale Dokumente auf dem Linux-PC. Wir präsentieren Lösungen für eine aufgeräumte Platte, auf der Sie schnell finden, was Sie suchen.

Ein frisch installiertes Linux-System richtet leere Ordner Dokumente und Bilder in Ihrem Home-Verzeichnis ein – wenn Sie den Rechner anschließend über viele Jahre nutzen, füllt sich dieser Bereich so schnell mit zahlreichen Dateien und eventuell komplexen Hierarchien von Unterordnern, dass irgendwann die Übersicht verloren geht.

In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie wieder Ordnung in die Festplatte bringen; dazu gehört auch, die richtigen Tools zu kennen und einzusetzen. Es geht unter anderem um den Dateimanager Dolphin, die Desktopsuchmaschine Recoll, den Duplettenfinder DupeGuru und die Fotoverwaltung Digikam, und am Schluss des Artikels geben wir noch ein paar Tipps für Freunde der Kommandozeile.

Verzeichnisstruktur mit System

Ordnung ist das halbe Leben, heißt es. Wenn Sie dem ansatzweise zustimmen, haben Sie im Wohn- oder Arbeitszimmerregal vermutlich mehrere Ordner stehen, in denen Sie Briefe und andere Dokumente ablegen – sortiert nach Kategorien wie Aus- und Fortbildung, Arbeit, Finanzamt, Versicherungen, Verträge etc. Auf der Linux-Festplatte gehen Sie sinnvollerweise ähnlich vor: Statt alle selbst erstellten oder archivierten LibreOffice- und PDF-Dateien direkt im Ordner Dokumente abzulegen, können Sie hier Unterordner erstellen und die Dateien passend ablegen.

Ein großer Vorteil der digitalen Dateiablage ist die Möglichkeit, beliebig tiefe Hierarchien von Unter- und Unterunterordnern zu erzeugen. Die Datei, die diesen Artikel enthält, befindet sich z. B. in einem Verzeichnis namens ~/Dokumente/easy/2014/02/dateien-organisieren/ (Abbildung 1), und wenn die Arbeit daran abgeschlossen ist, wandert der ganze Ordner

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