Nichts für Puristen

Angesichts dieser Feature-Fülle stellt sich die Frage, ob es sich lohnt, einem Musikwiedergabeprogramm die Zeit zu opfern, um alle Funktionen kennenzulernen und zu verstehen. Andererseits ist es den Amarok-Entwicklern gelungen, das Programm in seinen Kernfunktionen übersichtlich zu halten. Das beginnt bei der Dreispaltenansicht: Links listet Amarok die Musikstücke, in der Standardeinstellung nach Alben gruppiert. Diese Gruppierung nach beliebigen Tags der Musikdateien lässt sich aber bis zu drei Ebenen tief konfigurieren.

Wenn Sie ein einzelnes Musikstück oder ein Album auf die mittlere Spalte, ziehen, so erscheinen dort die drei Drag & Drop-Ziele Zur Wiedergabeliste hinzufügen, Wiedergabeliste ersetzen und Metadaten bearbeiten. Sie brauchen Ihre Auswahl lediglich auf eines dieser Elemente fallen lassen, um die dort genannten Funktionen auszuführen.

Die Redaktion meint

Amarok bringt einfach alle Funktionen mit, die den Programmierern einer eigentlich schon vor 20 Jahren ausgereiften Softwaregattung eingefallen sind. Natürlich bläht das ein Programm tüchtig auf, das letztlich auch nur Musik abspielt.

Nutzlos sind die vielen eingebauten Spielereien aber nicht: Als echter Komfortgewinn zeigt sich z. B. die Funktion, Liedtexte ohne Internetrecherche nachzulesen. Die Hintergrundinformationen zum aktuellen Album oder dem Interpreten erweisen sich ebenfalls als hilfreich.

Bewertung

5 von 5 Sternen

Cheese – handliche Webcam-Software

Ohne die heute allgegenwärtigen, in den meisten mobilen Computern fest eingebauten Webcams hätte YouTube nie so viel Zuspruch gefunden. Mit Cheese lässt sich die Kamera unter Linux einfach nutzen.

Das Wort "Cheese" sorgt bekanntlich für das bei Schnappschüssen unverzichtbare breite Grinsen. Deswegen liegt der Schluß nahe, dass es sich bei einem Programm namens Cheese [3] bloß um ein Programm für das Ablichten von Gesichtern handeln kann. Tatsächlich ist es die Standardanwendung für die Webcam-Aufnahmen unter Ubuntu. Sie steht aber auch für alle gängigen Distributionen zur Verfügung und funktioniert auch unter KDE.

Cheese schießt mit Hilfe der bei vielen mobilen Computern oberhalb des Bildschirms eingebauten Minikamera Einzelfotos und nimmt Videosequenzen auf. Dabei müssen Sie allerdings mit der aufgrund ihrer Winzigkeit stark weitwinkeligen Optik der eingebauten Webcams vorlieb nehmen, die der Eigenwahrnehmung nicht besonders schmeichelt (Abbildung 4).

Abbildung 4: Der Name "Cheese" ist Programm: Wer die Webcam-Software benutzt, sollte immer lächeln, auch wenn die simple Netbook-Kamera wahre Schönheit zuweilen nicht optimal in Szene setzt.

Diesen Artikel als PDF kaufen

Express-Kauf als PDF

Umfang: 8 Heftseiten

Preis € 0,99
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Ähnliche Artikel

  • Sicherheitsorientierter Webbrowser Xombrero
    Die beliebten Webbrowser Firefox und Chrome schützen Sie ohne spezielle Erweiterungen nur unzulänglich vor Tracking und schädlichen Skripts. Dass es auch anders geht, zeigt der minimalistische Webbrowser Xombrero.
  • Aktuelle Software im Kurztest
    Durch ständigen Abgleich mit der CVE-Datenbank alarmiert <B>Cvechecker 3.4<B> Sie umgehend, wenn es in der Software auf dem System neue Sicherheitslücken entdecktWer bereits mit Gtimer Erfahrung hat, findet sich in der Projektzeiterfassung <B>Jtimer 1.4.2<B> sofort zurecht. Dank der einfachen Bedienung haben aber auch Neulinge keine Startschwierigkeiten.Bei der Suche nach Log-Einträgen aller Art sorgt <B>Lnav 0.6.0<B> für mehr Übersicht. Das Tool kommt mit zahlreichen gängigen Log-Formaten zurecht und lässt sich individuell erweitern.Mit <B>Monit 5.6<B> behalten Sie die Systemressourcen jederzeit genau im Auge. Zudem bietet das Tool die Möglichkeit, automatisiert auf vordefinierte Ereignisse zu reagieren und so Schaden abzuwenden.
  • Heft-DVDs 05/2014
  • Heft-DVDs 11/2013
  • FOSDEM: Amarok 2 in den Startlöchern
Kommentare

Infos zur Publikation

EL 02/17-04-17: E-Mail sicher und komfortabel

Digitale Ausgabe: Preis € 9,80
(inkl. 19% MwSt.)

EasyLinux erscheint vierteljährlich und kostet 9,80 Euro. Weitere Infos zum Heft finden Sie auf der Homepage.

Das Jahresabo kostet ab 33,30 Euro. Details dazu finden Sie im Computec-Shop.

Bei Google Play finden Sie digitale Ausgaben für Tablet & Smartphone.

HINWEIS ZU PAYPAL: Die Zahlung ist ohne Paypal-Konto ganz einfach per Kreditkarte oder Lastschrift möglich!      

Aktuelle Fragen

WLAN lässt sich nicht einrichten
Werner Hahn, 21.03.2017 14:16, 0 Antworten
Dell Latitude E6510, Ubuntu 16.4, Kabelbox von Telecolumbus. Nach Anklicken des Doppelpfeiles (o...
"Mit Gwenview importieren" funktioniert seit openSuse 42.2 nicht mehr
Wimpy *, 20.03.2017 13:34, 2 Antworten
Bisher konnte ich von Digitalkamera oder SD-Karte oder USB-Stick Fotos mit Gwenview importieren....
Ich habe eine awk Aufgabe und bekomme es nicht so Recht hin
Dennis Hamacher, 10.03.2017 18:27, 1 Antworten
Ich hoffe Ihr könnt mir dabei helfen oder mir zeigen wie der Befehl richtig geschrieben wird. Ich...
Unter Linux Open Suse Leap 42.1 einen Windows Boot/ ISO USB Stick erstellen...
Tim Koetsier, 07.03.2017 15:26, 1 Antworten
Hallo, weiß jemand wie ich oben genanntes Vorhaben in die Tat umsetzen kann ? Wäre echt dankba...
Druckertreiber installieren OpenSuse42.1
Tim Koetsier, 07.03.2017 15:22, 1 Antworten
hallo, kann mir BITTE jemand helfen ich verzweifel so langsam. Habe einen Super Toner von Canon...