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Neue Software (Teil 1/2)

Software

Surfen nach Zahlen

Nach dem Drücken von [F] oder [.] versieht Xombrero alle anklickbaren Elemente mit einem gelben Nummernetikett (Abbildung 10). Wenn Sie nun eine Zahl tippen, navigiert der Browser zum Link oder aktiviert das Eingabefeld, in das Sie dann sofort Text eingeben dürfen. Wenn Sie statt [F] [Umschalt]+[F] drücken, öffnen sich die Links in einem neuen Tab.

Abbildung 10

Abbildung 10: Vor allem auf Notebooks spart die anfangs ein wenig gewöhnungsbedürftige Auswahl der Links per Zifferncode im Vergleich zum Klicken mit der Maus Zeit.

Erfunden haben dieses praktische Feature allerdings nicht die Xombrero-Entwickler: Der inzwischen arg aufs Abstellgleis geratene KDE-Browser Konqueror [9] bringt es schon seit Jahren mit. Leider ist das Programm kaum noch praxistauglich, so dass eine Alternative willkommen ist, die dieses schnelle zahlenbasierte Prinzip ebenfalls umsetzt.

Mit der Maus anklickbar bleiben die Links trotzdem, doch wie die Benutzung der immerhin vorhandenen Vor- und Zurück-Buttons bürstet dies in Xombrero eigentlich gegen den Strich: Vor und zurück navigieren Sie wie in Firefox am schnellsten mit [Alt]+[Pfeil rechts] und [Alt]+[Pfeil links].

Die Tasten [Bild auf] und [Bild ab] sowie die Leertaste scrollen die Seite. Der Schrägstrich ([Umschalt]+[7]) startet die Suche nach einem Schlagwort auf der Seite. [F6] aktiviert die Adressleiste, [F7] die Suchleiste. Enthält die Zwischenablage eine URL, können Sie diese mit [P] öffnen. [Pos1] und [Ende] navigieren wie gewohnt zum Anfang und Ende der Seite. [Z],[Z] dagegen bringt Sie zur Mitte der Seite – eine interessante Idee, die keiner der gängigen Browser umsetzt.

Von Nerds für Nerds

Die Menüs, die man in Xombrero vergeblich sucht, vertritt der so genannte Kommandomodus, in den Sie mit der Eingabe eines Doppelpunkts gelangen. Diese Wahl des Shortcuts kommt erfahrenen Linux-Anwendern gelegen, die den konsolenbasierten Text-Editor Vi [10] kennen.

Nach dem Drücken von [Umschalt]+[.] (:) öffnet der Browser am unteren Fensterrand ein Texteingabefeld für den Befehl. Wichtige Befehle sind dl (Downloadmanager), fav (Bookmarks), favadd (Bookmark hinzufügen). Die Bookmarks legt das Programm allerdings in einer langen Liste ohne Ordner ab, was die Zahl der damit handhabbaren Links beschränkt.

Die Hilfeseite öffnet [F1]. Leider richtet sie sich an mit dem schon erwähnten Vi vertrauten Anwendern: Um sie zu verstehen, muss man wissen, dass C-t [Strg]+[T] und M-f [Alt]+[F] bedeuten. In Vi-Terminologie heißt das Kopieren in die Zwischenablage "Yanking". Der Begriff stammt aus einer Zeit, in der es Windows, das die heute auf allen Betriebssystemen übliche Zwischenablage geprägt hat, noch gar nicht gab.

Die Redaktion meint

Xombrero bietet dank der im Hintergrund arbeitenden Webkit-Engine eine schnelle, tadellose Seitendarstellung bei geringem Ressourcenverbrauch. Die Auswahl der Links per Zifferncode ist auf Geräten ohne vollwertige Maus praktisch. Die Tastatursteuerung spart wegen der weggefallenen Buttons und Menüs auch Bildschirmfläche auf kleinen Displays. Die fehlende Gruppierung der Bookmarks nach Ordnern schränkt die Alltagstauglichkeit von Xombrero allerdings ein.

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