Edle Optik

Edel wirkt beim Einbinden der Abbildungen in Webseiten der Schlagschatten, den das Tool auf Wunsch um die Screenshots herum zeichnet. Alternativ softet das Programm die Kanten mit einer progressiv abnehmenden Transparenz ab (Progressive opacity). Wie die Schlagschatten sorgt dies dafür, dass die Screenshots organisch mit dem Hintergrund verschmelzen. Der "Abgerissenes-Papier-Effekt" (Torn edge) symbolisiert, dass es sich bei der Abbildung um einen Teilbereich eines größeren Ganzen handelt.

HotShots speichert sowohl annotierte als auch unbearbeitete Abbildungen in allen gängigen Bitmap-Dateiformaten. Das Bild lässt sich aber auch zur Weiterverarbeitung mit anderen Programmen in die Zwischenablage kopieren oder per FTP direkt auf einen Webserver hochladen. Sogar ein Upload zu den Internetbilddiensten FreeImageHosting.net, Imgur.com, Imageshack.us und CanardPC funktioniert per Mausklick.

Wenn Sie die bearbeitete Abbildung als Bitmap speichern, lassen sich die hinzugefügten Annotationen nicht mehr weiter bearbeiten. Daher bringt HotShots ein eigenes Dateiformat mit, das die hinzugefügten Elemente in bearbeitbarem Zustand erhält.

Die Redaktion meint

HotShots erstellt und annotiert Screenshots bequemer und schneller als ein gewöhnliches Zeichenprogramm. Da die Software nicht nur Screenshots weiterverabeitet, sondern auch externe Bilddateien öffnet, lassen sich seine Markierungs- und Beschriftungsfunktionen für Abbildungen aller Art nutzen.

Bewertung

5 von 5 Sternen

jTimer – handliche Zeitmessungs-Software

So wie für den guten alten Taschenrechner gibt es auch für die Stoppuhr längst ein Computerprogramm als Pendant. Wie die meisten dieser Tools gliedert jTimer die zu stoppenden Tasks in Unteraufgaben, so dass man zeitfressenden "Kleinigkeiten" besser auf die Spur kommt.

Je mehr man sich auf etwas konzentriert, desto weniger wird einem bewusst, wie die Zeit vergeht. Time-Tracker-Programme wie jTimer [6] helfen Ihnen dabei, den Überblick darüber zu bewahren, wie lange Sie sich mit einer bestimmten Aufgabe beschäftigen.

Die Kernfunktion solcher Programme ist eine schlichte Stoppuhr. Ein paar Knöpfe und Funktionen mehr als die mechanischen Chronographen in der Hand des Sportlehrers bringen die gängigen Zeitmessungsprogramme [7] allerdings mit: Sie messen nicht bloß eine einzige Zeitspanne. Vielmehr gruppieren sie Aufgaben hierarchisch in einer Baumstruktur (Abbildung 7). Jede Aufgabe enthält einen unabhängigen Zeitzähler. Übergeordnete Tasks erben dabei stets die für Unteraufgaben gemessenen Zeiten.

Abbildung 7: In jTimer untergliedern Sie Aufgaben, deren Zeit Sie messen möchten, in Unteraufgaben und sehen so haarklein, welcher Teilbereich sie am meisten aufgehalten hat.

So splitten Redakteure z. B. die Zeit für das Schreiben eines Artikels in Internetrecherche, Ausprobieren der Software, Schreiben und Korrekturlesen und behalten so im Auge, wie viel Zeit jeder Teilbereich verbraucht, müssen aber dennoch für die Gesamtsumme nicht zum Taschenrechner greifen.

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